Letzte Woche überraschte TSMC die Halbleiterindustrie mit der Ankündigung, dass Vorstandsvorsitzender Mark Liu vorzeitig zurücktreten werde. Den behördlichen Angaben zufolge wird Liu Deyin nicht mehr als Mitglied des Vorstands von TSMC nominiert und wird nach der nächsten Jahreshauptversammlung des Unternehmens als Vorsitzender zurücktreten.

TSMC bleibt als Unternehmen gesund und bleibt dank des Booms bei HPC-Prozessoren mit künstlicher Intelligenz und Smartphone-SoCs stark. Die taiwanesischen Medien Financial News veröffentlichten einen Insiderbericht, in dem die Gründe aufgeführt sind, die zum Rücktritt von Liu Qingfeng geführt haben.

„Financial News“ berichtete, dass Liu Deyin aufgrund der „Niederlage“ der Waferfabrik in Arizona gezwungen war, als Vorsitzender zurückzutreten. In den Jahren 2022 bis 2023 haben westliche Investoren Angst vor möglichen militärischen Konflikten entlang der Taiwanstraße, und die US-Regierung versucht verzweifelt, die Lieferkette der Halbleiterindustrie „widerstandsfähiger“ zu machen. Dies hängt hauptsächlich damit zusammen, dass TSMC in den Vereinigten Staaten hochmoderne Halbleiterfabriken baut und finanzielle und rechtliche Unterstützung von der Regierung erhält.

Im Jahr 2023 verzögerte sich der Plan von TSMC zum Bau einer Wafer-Fabrik in Arizona (bekannt als „Fab21“), was strategische Auswirkungen auf die US-Außenpolitik haben könnte.

Originalbericht:

https://www.wealth.com.tw/articles/c470712c-8be1-49bc-9c86-84dab93f25f1