AMD hat kürzlich offiziell die neue lokale KI-Computing-Plattform Ryzen AI Halo veröffentlicht, die sich an Entwickler und Entwickler richtet, die große Modelle lokal ausführen möchten. Die gesamte Maschine kostet etwa 3.999 US-Dollar, ist mit bis zu 128 GB Speicher ausgestattet und wird mit einer vollständigen KI-Entwicklungs- und Betriebsumgebung vorinstalliert geliefert. Der Schwerpunkt liegt auf einsatzbereiten lokalen KI-Lösungen.

AMD wies darauf hin, dass viele Entwickler und fortgeschrittene Benutzer derzeit beim Aufbau einer lokalen KI-Umgebung mit Problemen wie komplexer Hardwareauswahl, fragmentierten Software-Stacks und verwirrenden Toolketten konfrontiert sind. Es ist schwierig, eine einfache, Plug-and-Play-fähige lokale KI-Arbeitsplattform zu erhalten. Zu diesem Zweck wird die Ryzen AI Halo-Plattform sowohl auf der Hardware- als auch auf der Softwareseite verpackt und integriert: Auf der Softwareseite setzt AMD auf seine eigene offene Computing-Plattform ROCm, um sofort einsatzbereite Hochleistungsoptimierung und Unterstützung für Mainstream-Cutting-Edge-Modelle (SOTA-Modelle) bereitzustellen. Gleichzeitig wird das neue Ryzen AI Development Center gestartet, um eine zentrale Funktionseingabe, Tools und Update-Verwaltung bereitzustellen. Beamte gaben an, dass auf der Plattform fünf Playbooks voreingestellt sind und zehn zusätzliche Playbooks online verfügbar sind, um die Konstruktion und Optimierung von KI-Anwendungen in verschiedenen Szenarien zu unterstützen.





ROCm wurde Anfang des Jahres auf Version 7.2 aktualisiert und brachte erhebliche Leistungs- und Funktionsverbesserungen für Linux- und Windows-Systeme, wodurch auch die Software-Grundlage für Ryzen AI Halo gelegt wurde. In Bezug auf die Systemunterstützung betonte AMD, dass Ryzen AI Halo derzeit das einzige native KI-Gerät dieser Art sei, das speziell für Microsoft-Desktop-Betriebssysteme entwickelt wurde, und verglich es mit Nvidia DGX Spark, das nur Linux unterstützt. In einem Vergleich basierend auf verarbeiteten Token pro Dollar (TPS/USD) behauptet AMD, dass Ryzen AI Halo unter idealen Bedingungen einen Leistungs-/Kostenvorteil von bis zu 14 % erzielen und selbst in den widrigsten Szenarien einen Vorsprung von etwa 4 % behaupten kann.
Im Vergleich zum Apple-Ökosystem zeigen Benchmark-Daten von AMD, dass Ryzen AI Halo bei generativen KI-Aufgaben (wie Text-, Bild- usw. Generierung) die durchschnittliche Leistung im Vergleich zum Apple Mac Mini M4 Pro um etwa das Vierfache verbessern kann. Darüber hinaus kann Ryzen AI Halo im Hinblick auf den Umfang der unterstützten Modelle große Modelle mit bis zu 200 Milliarden Parametern ausführen, während der Mac Mini M4 Pro als schwer zu handhabende Modelle mit mehr als 100 Milliarden Parametern gilt. AMD betonte insbesondere, dass die Plattform für Content-Ersteller Multimedia-Inhalte wie KI-Musik und -Videos einfacher lokal generieren kann, ohne stark auf Cloud-Computing-Leistung angewiesen zu sein.
Auch zur Energieeffizienz und den langfristigen Kosten machte AMD detaillierte Angaben. Im Vergleich zur Radeon AI Pro 9700 verbraucht die mit Ryzen AI Halo ausgestattete Ryzen AI Max+ 395 APU deutlich weniger Energie pro Token-Verarbeitungseinheit: Am Beispiel des Qwen 3.6 35B-Modells beträgt der Token-Durchsatz des Ryzen AI Max+ 395 etwa 68 TPS, während der Radeon AI Pro 9700 etwa 160 TPS beträgt. TPS bietet bei entsprechenden Konfigurationen und Szenarien offensichtlichere umfassende Vorteile im Hinblick auf die Gesamtkosten der Plattform und die langfristigen Betriebskosten. AMD hat durch die Messung der durchschnittlichen täglichen Token-Nutzung von 18 Millionen gezeigt, dass Ryzen AI Halo in hochintensiven, langfristigen Nutzungsszenarien das Potenzial hat, Benutzern „extrem erhebliche“ Gesamtbetriebskosten einzusparen.
Berichten zufolge handelt es sich bei der ersten Version um das Ryzen AI Halo-Modell, das mit Ryzen AI Max+ 395 ausgestattet ist. Der Vorbestellungsstart ist für Juni 2026 zum Preis von 3.999 US-Dollar geplant und richtet sich an professionelle Benutzer, die lokale große Modellinferenzen und multimodale Erstellung unter Windows 11 durchführen müssen. Gleichzeitig gab AMD auch eine Vorschau auf die Plattform der nächsten Generation: eine neue Version von Ryzen AI Halo auf Basis von Ryzen AI Max+ PRO 495, was erwartet wird soll im dritten Quartal 2026 auf den Markt kommen. Es wird erwartet, dass es in Bezug auf Rechenleistung, Energieeffizienz und Modellkompatibilität weiter verbessert wird, was eine neue Runde des Wettbewerbs auf den lokalen KI-Computing-Markt bringt.