Die DDR5-Speicherpreise auf dem deutschen Markt sind im Juni 2026 erneut gestiegen, und der Gesamtpreisindex hat 419 % des Niveaus vom Juli 2025 erreicht, was die Installations- und Upgradekosten weiter erhöht. Betroffen von der steigenden Nachfrage nach Rechenleistung, die durch die Welle der generativen KI vorangetrieben wird, sind die Preise für DDR5-Speicher in vielen Regionen der Welt im Allgemeinen vier- bis fünfmal so hoch wie normal. Der bisherige kurzfristige Preisverfall in Deutschland ist zu Ende.

Daten zeigen, dass die deutschen DDR5-Speicherpreise im Februar dieses Jahres einst einen Indexwert von 440 % erreichten, dann im März auf etwa 410 % zurückfielen, seitdem aber wieder in den Aufwärtstrend eingetreten sind. Obwohl die aktuellen Preise noch nicht die Höchststände von Januar und Februar erreicht haben, liegt der Gesamtanstieg gegenüber Juli 2025 immer noch stabil bei über 400 %. Die neuesten Statistiken decken eine Reihe deutscher Einzelhandelskanäle ab und zeigen, dass der durchschnittliche Preisindex für DDR5-Speicher im Juni erneut auf 419 % gestiegen ist, gegenüber 414 % im Vormonat.
Der „große Bruder“ in dieser Preiserhöhungsrunde ist der 2×32GB DDR5-6000 CL28 Strip. Der Preis dieses Produkts ist in nur einem Monat um fast 22 % gestiegen. Im Juli 2025 wird das Set nur noch 208 Euro kosten, und nachdem sich der Preis vor einigen Monaten einem Höchststand von 1.000 Euro angenähert hat, ist er nun wieder in der Nähe seines Höchststands. Darüber hinaus verzeichneten auch High-End-Geräte wie 2×32 GB DDR5-6400 CL32 leichte Zuwächse, während die Preise der meisten Mainstream-Geräte mit Kapazität und Frequenz relativ unverändert blieben.

Insgesamt schwankten die Preise der meisten DDR5-Produkte in diesem Monat zwischen 1 % und 3 %, mit leichten Steigerungen und leichten Rückgängen. Bei einzelnen Modellen gab es sogar Preissenkungen von rund 10 %, wie zum Beispiel beim 2x16 GB DDR5-6000 CL28-Paket, das von 464 Euro im letzten Monat auf aktuell rund 417 Euro gesunken ist. Aus durchschnittlicher Preissicht treibt der deutliche Preisanstieg eines einzelnen stark nachgefragten Modells jedoch immer noch den Durchschnittspreis des gesamten DDR5-Marktes in die Höhe.
Branchenanalysten wiesen darauf hin, dass der derzeit hohe Bestand an DDR5-Speicher eng mit der Erwartung zusammenhängt, dass Upstream-Hersteller vor 2027 nur etwa 60 % der DRAM-Nachfrage decken können, und dass sich das langfristige Knappheitsmuster festsetzt. Im Zusammenhang mit KI-Servern und Hochleistungscomputersystemen, die große Mengen an Speicherproduktionskapazität verbrauchen, wurden DDR5-Module für Endverbraucher an den Rand des Angebots gedrängt, was zu einer Verzögerung bei der Senkung der Einzelhandelspreise führte. Wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der deutsche DDR5-Preisindex bis Ende dieses Jahres der 500-Prozent-Marke nähert, nicht gering und der Installationskostendruck, dem normale PC-Benutzer und Gamer ausgesetzt sind, wird sich weiter verstärken.