Es gibt Gerüchte, dass Apple AirPods- oder AirPods Pro-Modelle mit eingebauten Kameras entwickelt, das Projekt scheint jedoch ausgesetzt worden zu sein. Kosutami, ein Whistleblower mit einer „kurzen, aber zuverlässigen Bilanz“ im Kreis der Leaker, behauptete kürzlich, dass Apple die Arbeit an den mit einer Kamera ausgestatteten AirPods eingestellt habe.

Im Februar dieses Jahres sagte Kosutami, dass neue AirPods mit Kameras in Vorbereitung seien und die Preise voraussichtlich mit den bestehenden Modellen übereinstimmen würden, was die Aufmerksamkeit des Marktes erregte. Allerdings deutete er im Juni auf den sozialen Plattformen nur mit „Fall abgeschlossen“ auf den Fortschritt des Projekts hin, und im letzten Update blieb nur ein Wort übrig – „Suspendiert“, was von der Außenwelt so interpretiert wurde, dass das gesamte Projekt auf Eis gelegt wurde.

Zuvor berichtete Bloomberg Ende Juni, dass das AirPods-Projekt mit eingebauten Kameras in ein fortgeschrittenes Teststadium eingetreten sei, eine Veröffentlichung im Jahr 2026 jedoch nicht erwartet werde, obwohl die Produktform als „ziemlich nah“ galt. Der Analyst Ming-Chi Kuo beschrieb diese Idee in einem früheren Bericht: Die neuen AirPods, insbesondere die AirPods Pro, werden eine Miniaturkamera am Kopfhörergriff integrieren, deren Linse nach dem Tragen nach vorne zeigt, und so eine Verknüpfung mit Apples Layout in Bezug auf räumliches Computing und visuelle Intelligenz herstellen.

Relevanten Annahmen zufolge kann die Kamera der AirPods, wenn der Benutzer Siri nach Informationen über das Objekt vor ihm fragt, Standbilder oder kurze Videos aufnehmen und diese dann zur Identifizierung und Analyse an Apples visuelles Intelligenzsystem übergeben, das zur Verbesserung des räumlichen Audioerlebnisses oder zur Arbeit mit Geräten wie Apple Vision Pro verwendet werden kann. Aufgrund der derzeit begrenzten Informationen kann die Außenwelt jedoch nur über den Grund für die Einstellung des Projekts spekulieren.

Einige Leute glauben, dass diese Änderung möglicherweise mit der globalen Chip-Versorgungssituation zusammenhängt und Apple möglicherweise anderen Kernhardwareproduktlinien mit begrenzten Ressourcen Vorrang einräumen muss. Einige Analysten wiesen auch darauf hin, dass die eigentliche Schwierigkeit in Datenschutz- und Compliance-Fragen liegen könnte: Wenn das Headset über eine integrierte Kamera verfügt und das Objektiv zur Außenwelt zeigt, ist es immer noch ein praktisches Problem, das noch nicht vollständig gelöst ist, wie man den Menschen in seiner Umgebung klar und deutlich erkennen lässt, dass man filmt. Der Markt geht im Allgemeinen davon aus, dass Apple, wenn diese Art von Produkten wirklich in die Massenproduktionsphase vordringen, unweigerlich offensichtliche Zeichen wie Kontrollleuchten zum Hardware-Design hinzufügen muss, aber es gibt derzeit keine Bestätigung der entsprechenden Pläne.

Erwähnenswert ist, dass Kosutami selbst ein Sammler von Apple-Prototypen ist. Er hat in der Vergangenheit schon oft Vorseriengeräte gezeigt, aber auch ungenaue Angaben zu bestimmten Produkten gemacht, darunter einige Gerüchte über die Apple Watch, die sich nicht bewahrheiteten. Unter der Voraussetzung, dass der Beamte immer geschwiegen hat, muss die Aussage, dass das „AirPods-Projekt mit Kameraversion ausgesetzt wurde“, noch anhand späterer Trends in der Lieferkette und Informationen von weiteren Kanälen überprüft werden.