Man kann sagen, dass der Anstieg der Speicherpreise die anfängliche Popularität von Steam Machine fast zerstört hat. Die von Valve auf den Markt gebrachte 1-TB-Version dieses Wohnzimmer-PCs wurde schließlich für 1.050 US-Dollar verkauft, Hunderte von US-Dollar mehr als ursprünglich geplant. Der Grund liegt darin, dass Speicherhersteller einfach nicht bereit sind, mit Valve über Preise zu verhandeln. Am Ende konnte Valve den Preis von Steam Machine nur auf über 1.000 US-Dollar erhöhen. Gleichzeitig setzte man nicht wie Sony und Microsoft auf die Subventionierung von Hardware, um den Preis zu senken.
Aus Valves Sicht scheiterte Steam Machine jedoch nicht, sondern galt als erfolgreiches Produkt.

In der neuesten YouTube-Show sagte Bloomberg-Reporter Jason Schreier, dass Valve glaubt, dass Steam Machine erfolgreich ist, weil sein Ziel nie darin bestand, mit PlayStation und Xbox zu konkurrieren, um mit dem Markt zu konkurrieren.
„Für Valve hat sich dieses Produkt als erfolgreich erwiesen, denn ihr Ziel ist es nicht, Millionen von Hardwareeinheiten zu verkaufen, um mit PlayStation und Xbox zu konkurrieren.“
Schreier erklärte, dass Valve eigentlich SteamOS fördern und es für mehr Geräte verfügbar machen möchte, anstatt die PC-Gaming-Plattform weiterhin auf Microsofts Windows verlassen zu lassen.
Obwohl die Steam Machine für bis zu 1.050 US-Dollar verkauft wird, ist sie weiterhin ausverkauft, was zeigt, dass Valve seine Ziele Schritt für Schritt erreicht.
Er verriet außerdem, dass Valve nicht die Absicht habe, sich allein auf Steam Machine zu verlassen, um zu dominieren. Im Gegenteil hoffen sie, dass auch andere Hersteller Wohnzimmer-PCs auf den Markt bringen, die mit Linux-Versionen von SteamOS ausgestattet sind.
Mit anderen Worten: Valve verkauft Hardware nicht, um Spieler an die eigenen Geräte zu binden, sondern um zu hoffen, dass immer mehr Hersteller SteamOS übernehmen und das Ökosystem der Steam-Plattform langfristig stärken.
Wenn man bedenkt, dass Steam Machine zwar für 1.050 US-Dollar verkauft wird, die Nachfrage in Japan und anderen Regionen jedoch immer noch das Angebot übersteigt, ist Valve mit der aktuellen Leistung offensichtlich sehr zufrieden.
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