Während der jüngsten Digitalwoche der Asien-Pazifik-Wirtschaftskooperation (APEC) in Chengdu, China, gaben 21 APEC-Mitgliedsländer, darunter China und die Vereinigten Staaten, gemeinsam die „Chengdu-Erklärung“ zur künstlichen Intelligenz heraus. In der Erklärung heißt es eindeutig, dass alle Parteien die Entwicklung und Anwendung von Open-Source-künstlicher Intelligenz auf der Grundlage der Einhaltung von Sicherheit, Datenschutz und geistigen Eigentumsrechten unterstützen werden, und betont insbesondere, dass unterstützte Modelle und Projekte über „starke Sicherheitsgarantien“ während des gesamten Entwicklungs- und Bereitstellungsprozesses verfügen müssen.

Die Unterzeichnung dieser Erklärung markiert einen wichtigen Schritt bei der Auswahl der künstlichen Intelligenz im asiatisch-pazifischen Raum. Im Gegensatz zu einigen europäischen und amerikanischen Technologiegiganten, die auf geschlossene Zahlungsmodelle setzen, können von chinesischen Unternehmen eingeführte Open-Source-Modelle wie DeepSeek und GLM 5.2 von globalen Benutzern kostenlos heruntergeladen und genutzt werden, was den schnellen Aufstieg des Open-Source-Ökosystems in der Region fördert. Die Expertenanalyse wies darauf hin, dass der klare Konsens der APEC-Mitglieder über Open-Source-Ökologie und Computerinfrastruktur zeigt, dass die Region Asien-Pazifik schrittweise auf ein Open-Source-System übergeht und versucht, es effektiv in die Energie-, Telekommunikations- und digitale Infrastruktur auf nationaler Ebene zu integrieren.
Als Vorsitzender dieses Führungstreffens sagte Li Lecheng, Minister für Industrie und Informationstechnologie Chinas, dass die „Chengdu-Erklärung“ das erste Mal sei, dass die Zusammenarbeit im Bereich Open-Source-Künstliche Intelligenz in den Konsens aller Parteien auf Ministerebene aufgenommen wurde. Er wies darauf hin, dass alle an dem Treffen teilnehmenden Parteien sich der potenziellen Risiken bewusst seien, die künstliche Intelligenz mit sich bringt, und forderte Regierung, Privatsektor und Wissenschaft einstimmig dazu auf, einen interdisziplinären Dialog zu führen und den Informationsaustausch zu Themen wie Cybersicherheit, Widerstandsfähigkeit der Lieferkette und Verhinderung von Online-Betrug zu stärken.
Wei Sun, Chefanalyst des Forschungsinstituts Counterpoint Research, kommentierte, dass es von großer Bedeutung sei, die Anerkennung „glaubwürdiger Open-Source-künstlicher Intelligenz“ durch 21 Volkswirtschaften, darunter China und die Vereinigten Staaten, zu fördern. Die in der Erklärung erwähnten „starken Sicherheitszusicherungen“ reservieren politischen Spielraum für Volkswirtschaften, die großen Wert auf Sicherheitsüberlegungen legen, um weiterhin die Entwicklung von Open-Source-Modellen zu unterstützen und gleichzeitig strenge Tests, Transparenz, Datenschutz und Einsatzkontrolle zu fordern. Dies zeigt, dass sich der Fokus der globalen Diskussion über künstliche Intelligenz verschiebt – nicht mehr nur auf die Debatte zwischen „Open Source und Closed“, sondern auf „Wer kann ein Bereitstellungsökosystem aufbauen, das sowohl offen ist als auch das Vertrauen von Regierungen und Unternehmen verdient.“
Neben dem Thema künstliche Intelligenz forderte Janet De Silva, Vorsitzende der Digital and Innovation Working Group des APEC Business Advisory Council, die Minister während des Treffens auch dazu auf, sich auf den Beginn des Quantencomputing-Zeitalters vorzubereiten. Sie betonte, dass alle Parteien dringend ein glaubwürdiges Verschlüsselungstechnologiesystem aufbauen müssen, um die Sicherheit des gesamten Finanzsystems zu gewährleisten und so die potenziellen Risiken des Quantencomputings in wichtige Chancen zur Verbesserung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit umzuwandeln.