Kürzlich hat die US-Regierung ein Importverbot für „fortschrittliche Roboterausrüstung“ angekündigt. Obwohl sich die Medien und die Öffentlichkeit im Allgemeinen auf humanoide Roboter konzentriert haben, bestätigte Katie Gorsack, Leiterin für Medienbeziehungen bei der Federal Communications Commission (FCC), gegenüber den Medien, dass die Reichweite des Verbots weitaus umfassender ist als angenommen und dass auch viele mobile Smart-Bodengeräte, wie z. B. Kehrroboter, betroffen sein werden.

Nach der Definition der FCC betrifft das Verbot nicht nur humanoide und vierbeinige Roboter, sondern auch fast alle neuen softwaregesteuerten Roboter, die bestimmte Standards erfüllen: Sie können auf dem Boden fahren, wiegen mehr als 4,4 Pfund (etwa 2 Kilogramm, inklusive Basis), sind umweltbewusst und verfügen über drahtlose Konnektivität. Dies bedeutet, dass zukünftige Rasenmäherroboter, Lieferroboter für den Bürgersteig und sogar automatisierte Geräte, die Pakete in Amazon-Lagern bewegen, von den Beschränkungen betroffen sein werden.

Brancheninsider weisen darauf hin, dass die überwiegende Mehrheit der Kehrroboter derzeit im Ausland entwickelt oder hergestellt wird. Die fünf führenden Marken wie Roborock Technology, Ecovacs, Zhumi, Xiaomi und Navarre sind allesamt chinesische Unternehmen. Nach der Insolvenz des ehemaligen Branchenvertreters Roomba wurde dessen Marke ebenfalls von einem chinesischen Auftragsfertiger übernommen. Wenn solche intelligenten Reinigungsgeräte, die im Ausland hergestellt werden, in Zukunft in den US-Markt eintreten wollen, müssen sie sich komplexen Compliance- und Ausnahmeverfahren stellen.

Das Verbot gilt jedoch nicht rückwirkend und betrifft nicht bestehende Geräte, die Verbraucher gekauft haben und derzeit verwenden. Gleichzeitig genießen bestimmte Kategorien von Robotern, wie selbstfahrende Autos, Züge, Drohnen, Unterwasserfahrzeuge, chirurgische Roboter, Rollstühle sowie industrielle und medizinische stationäre Roboterarme, derzeit entsprechende Ausnahmen.