Die südkoreanische Nationalversammlung stimmte auf einer Plenarsitzung am 9. Januar für die Verabschiedung des „Sondergesetzes zur Beendigung der Zucht, Schlachtung und Verbreitung von Hunden zu Nahrungszwecken“. Der Hauptinhalt des Gesetzentwurfs besteht darin, die Aufzucht, Zucht oder Schlachtung von Hunden zu Nahrungszwecken sowie die Verbreitung, den Verkauf oder das Kochen und die Verarbeitung von Hunden als Rohstoffe zu verbieten.
Wer Hunde zu Nahrungszwecken schlachtet, wird zu einer Freiheitsstrafe von höchstens drei Jahren oder einer Geldstrafe von höchstens 30 Millionen Won (ca. 165.000 RMB) verurteilt. Jeder, der Hunde zu Nahrungszwecken aufzieht, züchtet oder in Umlauf bringt, wird zu einer Freiheitsstrafe von höchstens zwei Jahren oder einer Geldstrafe von höchstens 20 Millionen Won (ca. 110.000 RMB) verurteilt.
Im Juli letzten Jahres aßen etwa 200 Mitglieder des Vereins offen Hundefleisch in der Innenstadt von Seoul und verteilten Hundefleisch an Passanten, um sich den Aktivitäten von Tierschützern zu widersetzen.
Damals wurden relevante Personen befragt und sagten, dass der Verzehr von Hundefleisch ein unantastbares Recht sei und bestanden darauf, dass das Verbot eine Form der Diskriminierung darstelle.
Südkoreas First Lady Kim Gun-hee nahm im August dieses Jahres an einer von zivilgesellschaftlichen Gruppen organisierten Pressekonferenz teil und versprach, der umstrittenen Hundefleischkultur ein Ende zu setzen.
Dem Bericht der „Korea Times“ zufolge erklärte Kim Jianxi, dass „Menschen und Tiere koexistieren sollten“ und „der illegale Verzehr von Hundefleisch beendet werden sollte“.