Aufgrund der EU-Gesetzgebung, Microsoft zur Offenlegung von Datenschutzdetails in der neuen Version von Outlook zu verpflichten, die auf WebView2 basiert, sammeln Microsoft und 772 Partner und Werbeunternehmen gemeinsam Benutzerdaten, schalten personalisierte Anzeigen und bewerten die Wirksamkeit von Werbung. Ein weiterer Vorfall im Zusammenhang mit Outlook in den letzten Tagen besteht darin, dass Microsoft damit begonnen hat, die neue Version von Outlook bei einigen Benutzern gewaltsam zu bewerben, und dass die UWP-Version der Mail- und Kalenderanwendungen zwangsweise deaktiviert wird.

Microsoft hatte ursprünglich geplant, die UWP-Version von E-Mail und Kalender Mitte 2023 einzustellen, dies wurde jedoch aufgrund übermäßigen Widerstands der Benutzer verschoben. Allerdings wird die UWP-Version von E-Mail noch in diesem Jahr eingestellt.

Nun ist der Ansatz von Microsoft etwas schwer zu verstehen. Nach Angaben der deutschen Technologie-Website WindowsArea ist ihnen aufgefallen, dass Microsoft damit begonnen hat, die neue Version von Outlook energisch zu bewerben. Wenn Benutzer die UWP-Version der E-Mail öffnen, zeigt Microsoft eine kurze Aufforderung an, die den Benutzer auffordert, auf die neue Version von Outlook zu migrieren. Diese Eingabeaufforderung wird nur 5 Sekunden lang angezeigt und es gibt keine Aktionsschaltfläche. Unabhängig davon, ob der Benutzer zustimmt oder nicht, leitet Microsoft den Benutzer automatisch zur neuen Version von Outlook weiter.

Selbstverständlich wird auch diese neue Version von Outlook automatisch installiert. Da es sich um eine auf WebView2 basierende Netzwerkanwendung handelt, kann sie problemlos von Microsoft installiert werden, solange eine Verbindung zum Internet besteht.

Derzeit wird diese Arbeit von Microsoft schrittweise bei Benutzern in verschiedenen Regionen beworben. Eine andere deutsche Technologie-Website, GHacken, hat die Benachrichtigung beim Testen unter Windows 11 nicht gesehen. Blue Dot hat die Benachrichtigung beim Testen unter Windows 11 nicht gesehen. Möglicherweise haben nur einige Benutzer die Benachrichtigung vorübergehend erhalten und waren gezwungen, auf die neue Version von Outlook zu migrieren.

Nachdem die UWP-Version von E-Mail zwangsweise deaktiviert wurde, stehen den Benutzern nur noch die Webversion von Outlook, die Win32-Version von Outlook und die WebView-Version von Outlook zur Verfügung. Natürlich können Benutzer auch E-Mail-Clients anderer Marken verwenden.

Bluedot.com verwendet derzeit hauptsächlich die Win32-Version von Outlook, also die Version, die mit Office geliefert wird. Es gibt keine Werbung und keine Popup-Fenster, aber es gibt auch eine Schaltfläche in der oberen rechten Ecke, um die neue Version von Outlook auszuprobieren. Klicken Sie einmal darauf und die neue Version von Outlook wird automatisch installiert.