Einem neuen Gerücht aus dem koreanischen Inlandsmarkt zufolge erwägt Samsung die Einführung einer günstigeren Version des kommenden Galaxy Z Fold 6. Das heißt nicht, dass das Fold6 selbst billiger sein wird, aber es wird wahrscheinlich ein günstigeres Modell geben. Die Quelle dieses Gerüchts behauptet, dass dies das erste Mal sei, dass Samsung über die Entwicklung eines kostengünstigen faltbaren Telefons nachdenke.
Interessanterweise wurde für die oben genannten Änderungen die Fold-Serie anstelle des Flip ausgewählt, weil das Verkaufsvolumen des bisher eingeführten Flip viel höher ist. Daher kann mit einem günstigeren Fold die Fold-Serie wiederbelebt werden.
Der Schritt wird dazu beitragen, dass die faltbaren Telefone von Samsung mehr Aufmerksamkeit auf dem chinesischen Markt erlangen, der bisher von lokalen Herstellern dominiert wurde, insbesondere von faltbaren Modellen. Dennoch hat Samsung immer noch einen zweistelligen Marktanteil auf dem chinesischen Markt für faltbare Telefone und liegt damit deutlich über dem Anteil der „Anderen“ am Phablet-Markt, der bei rund 1 % liegt.
Mit einem günstigeren Fold6 könnte Samsung auch einfach den Weltmarkt für faltbare Geräte erweitern, auf dem das Unternehmen derzeit führend ist, und sich so einen Vorteil gegenüber Konkurrenten verschaffen, die keine faltbaren Produkte haben oder diese nicht in großem Umfang verkaufen.
Die Dinge sind jedoch alles andere als statisch. Die Einführung eines solchen Geräts könnte sich negativ auf die Rentabilität von Samsung auswirken. Darüber hinaus scheint das Unternehmen zu glauben, dass sich die Nachfrage bei einer drohenden Rezession auf hochwertigere, teurere Produkte konzentrieren wird – was vielleicht kontraintuitiv klingt, aber Menschen mit viel Geld werden immer noch viel Geld haben, selbst wenn sie in einer Rezession etwas verlieren, während Menschen mit weniger Geld sicherlich keine so hochpreisigen Telefone kaufen werden.