Zusammenfassung:
Marcus Ash, Leiter Design und Forschung der Windows- und Geräteabteilung von Microsoft, schickte kürzlich eine E-Mail an Insider-Teilnehmer mit den Worten:
Viele Tester haben berichtet, dass die neueste experimentelle Version die Gesamtreaktionsgeschwindigkeit des Systems deutlich verbessert hat und im Herbst weitere Optimierungen eingeführt werden.
Microsoft hat seit Mai in seinem offiziellen Insider-Blog erklärt, dass es die Reaktionsgeschwindigkeit des Systems verbessert und sich dabei auf den Datei-Explorer, die Windows-Suche und die allgemeine Systemreaktion konzentriert. Auch hinter den Kulissen gibt es architektonische Veränderungen.
Im August erklärte das Explorer-Team, dass es eine Vielzahl möglicher Ursachen für Verzögerungen untersucht und beseitigt habe und dass sich das neue Rechtsklick-Menü auch schneller öffnen werde.
Auf Systemebene wurden in diesem Frühjahr Optimierungen für das Startmenü, die Suche und das Aktionscenter vorangetrieben, und auch Anpassungen der energiesparenden Zustandsplanung der CPU sind speziell darauf ausgelegt, die wahrgenommene Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern.

Nach dem öffentlichen Feedback der Insider-Tester zu urteilen, ist die Aussage von Microsoft nicht unbegründet. In der Diskussion über die neue Version von Resource Manager im experimentellen Kanal sagten einige Benutzer, dass der Resource Manager jetzt fast sofort reagieren kann,
Auch das neue Rechtsklick-Menü ist deutlich einfacher. Ein anderer Tester meinte, dass das neue Rechtsklick-Menü ganz „erstaunlich“ sei und es beim Öffnen keine spürbare Verzögerung mehr gebe.
Die Kritik ist jedoch nicht ganz verschwunden. Einige Benutzer hinterließen unter der offiziellen Erklärung von Microsoft eine Nachricht, in der sie sagten, dass Windows sich zwar insgesamt besser und benutzerfreundlicher anfühlt, es aber beim Öffnen eines Ordners immer noch eine gefühlte Verzögerung von etwa 300 bis 600 Millisekunden gibt und die Animation auf dem 60-Hz-Bildschirm nicht flüssig genug ist.
Microsoft hat nie spezifische Benchmark-Testdaten herausgegeben. Weder Ashs neueste Aussage noch frühere Windows-Blogs lieferten direkte Vergleichsdaten zur Startzeit oder Verzögerung der alten und neuen Version. „Windows ist schneller geworden“ ist immer noch ein subjektives Gefühl.
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