Zusammenfassung:
Die Kontroverse um den Vorschlag des US-Präsidenten in den sozialen Medien, New Mexico in „New America“ umzubenennen, tobt weiter. Eine Delegation demokratischer Kongressabgeordneter aus New Mexico hat kürzlich offiziell einen Brief an die Führungskräfte der beiden Technologiegiganten Apple und Google geschickt, in dem sie deren Kartenanwendungsdienste auffordert, einseitigen Namensänderungsanträgen nicht nachzukommen und sich auf digitalen Karten an den offiziellen Namen des Staates zu halten.

Zuvor hatte der Präsident der Vereinigten Staaten viele Male auf sozialen Plattformen gepostet und modifizierte Karten gezeigt, in denen er dafür plädierte, den Namen von New Mexico in „New America“ zu ändern, und ihn sogar zu einem Teil des Handelsstreits und des politischen Narrativs machte. Zuvor hatte das Weiße Haus eine Durchführungsverordnung erlassen, die die Änderung der Namen vieler geografischer Einheiten in der Datenbank des U.S. Geographic Names Information System (GNIS) vorsah. Beispielsweise wurde der Golf von Mexiko in der Bundesdatenbank in „American Bay“ geändert und der Ontariosee in „American Lake“ umbenannt. Apple Maps und Google Maps haben die oben genannten Namensänderungen von Bundesorten anschließend in Systemaktualisierungen weiterverfolgt. Aus großer Besorgnis über ähnliche Verwaltungsmaßnahmen, die sich auf die historischen Namen des Staates auswirken könnten, entschieden sich mehrere Kongressabgeordnete aus New Mexico, direkten Druck auf Technologieunternehmen auszuüben.
Die Senatoren Martin Heinrich und Ben Ray Luján sowie die Abgeordneten Melanie Stansbury, Teresa Leger Fernández und Gabe Vasquez Vasquez betonten in einem gemeinsamen Brief, dass der Präsident der Vereinigten Staaten nicht die verfassungsmäßige Befugnis habe, den offiziellen Namen eines Staates einseitig zu ändern. Die Benennung von New Mexico ist tief in der langen Geschichte, Kultur und Staatsverfassung des Landes verwurzelt und darf durch keine politische Manipulation ausgelöscht werden. Der Gesetzgeber forderte Apple und Google auf, sich öffentlich dazu zu verpflichten, dass ihre Kartenplattformen konsequent den einzigen legalen Namen „New Mexico“ verwenden müssen, unabhängig davon, welche zukünftigen gesellschaftlichen Erklärungen das Weiße Haus abgibt, welche Durchführungsverordnungen es zu unterzeichnen versucht oder welchen externen Druck es ausübt.
Rechts- und technologiepolitische Analysten weisen jedoch darauf hin, dass die direkte Ausrichtung des Gesetzgebers auf kommerzielle Technologieunternehmen größtenteils eine politische Leistung ist. Technologieunternehmen haben weder das Recht noch den Ermessensspielraum, Orte im Bereich der Kartenkartierung zu benennen. Die maßgeblichen Ortsnamendaten in den Vereinigten Staaten, die von Apple Maps und Google Maps verwendet werden, stammen direkt aus dem Federal Geographic Names Information System (GNIS), das vom U.S. Geological Survey verwaltet wird. Gemäß den einschlägigen Vorschriften besteht für kommerzielle Kartenanbieter, die sich weigern, die Standardortsnamen der offiziellen Datenbank zu übernehmen, das Compliance-Risiko, den Zugriff auf bundesstaatliche geografische Daten zu verlieren.
Rechtsexperten betonten außerdem, dass die Namen von Staaten im Gegensatz zu natürlichen geografischen Merkmalen wie Bundesgewässern oder Nationalparks verfassungsrechtliche Angelegenheiten auf Landesebene seien. Selbst wenn der Präsident eine Durchführungsverordnung anwendet, kann er den rechtlichen Namen eines souveränen Staates nicht direkt über die Verfassung hinaus ändern; Wenn sie die grauen Operationen der Verwaltungsmacht in Bezug auf Datenbanken mit geografischen Namen wirklich blockieren wollen, sollten Mitglieder des Kongresses eine gesetzgeberische Aufsicht und Kontrolle und Kontrolle auf der gesetzgebenden Ebene des Kongresses ausüben, anstatt private Technologieunternehmen in einer untergeordneten Datenempfangsposition zu verpflichten, die Kosten der rechtlichen und politischen Konfrontation zu tragen. Derzeit haben Apple und Google noch keine offizielle Stellungnahme zum öffentlichen gemeinsamen Brief der Fraktion abgegeben.
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