Zusammenfassung:
Tesla sagte am Dienstag, dass seine FSD-Überwachungsversion der Software 4,1-mal weniger wahrscheinlich in einen Unfall in Europa verwickelt sei als von Menschen gesteuerte Tesla-Fahrzeuge. Tesla Europe-Filiale in X Diese Schlussfolgerung beruhe auf Fahrdaten von rund 102 Millionen Kilometern in fünf europäischen Ländern zwischen April und August, teilte die Plattform mit. Das Unternehmen sagte, die EU könne bereits am 6. Oktober beginnen Heute findet eine Abstimmung statt, um der breiteren Verwendung der FSD-Aufsichtsversion zuzustimmen.

Derzeit nutzen mehr als 70.000 Nutzer die FSD-Überwachungsversion in den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Estland und Litauen und das System erfasst täglich mehr als 1 Million Kilometer Fahrleistung.
In Fahrzeugen mit aktiviertem FSD-System ereigneten sich insgesamt 3 Kollisionen auf der Autobahn und 9 Kollisionen außerhalb der Autobahn. Bei handbetriebenen Tesla-Fahrzeugen waren es dagegen 137 bzw. 490 Unfälle. Da die Gesamtfahrleistung der beiden Fahrzeuggruppen nicht gleich war, verglich Tesla die Unfallrate pro gefahrenem Kilometer und kam zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit FSD um das 4,1-fache geringer war.
Tesla warnte jedoch, dass der Vergleich zwischen der FSD-Überwachungsversion und dem manuellen Fahren eine Beobachtungsanalyse sei und Faktoren wie Wetter, Verkehrsbedingungen und den Zeitpunkt des Einschaltens des FSD-Systems durch den Fahrer nicht vollständig berücksichtigen könne.
Die Niederlande haben die FSD-Überwachungsversion im April dieses Jahres vorläufig genehmigt, und vier weitere Länder folgten diesem Beispiel. Eine breitere Zustimmung der EU würde die Unterstützung von 15 Mitgliedstaaten erfordern, die 65 % der EU-Bevölkerung repräsentieren.
Der Ausgang ist alles andere als sicher. Frankreich und Schweden haben Bedenken hinsichtlich Geschwindigkeitsüberschreitungen und Fahrerüberwachung geäußert.
Derzeit sind Händler auf dem Prognosemarkt noch skeptisch gegenüber den autonomen Fahrfähigkeiten von Tesla. Sie schätzen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Tesla vor dem 31. Dezember in Kalifornien einen öffentlichen fahrerlosen Online-Ride-Hailing-Dienst einführt, bei etwa 17 % liegt.
Sie äußerten auch Zweifel daran, dass Tesla sein Cybercab-Preisziel in diesem Jahr erreichen kann. Polymarket-Daten zeigen, dass Tesla bis Ende des Jahres nur eine 12-prozentige Chance hat, ein Cybercab für 30.000 US-Dollar oder weniger zu verkaufen.
Die europäische Zulassung würde einen Fortschritt in Richtung einer überwachten Version von Teslas FSD bedeuten, aber Prognosemärkte zeigen, dass Händler weiterhin skeptisch sind, wie schnell sich dieser Fortschritt in vollständig autonome Fahrzeuge und kommerzielle Cybercab-Verkäufe umsetzen lässt.
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