Zusammenfassung:
Asha Sharma, CEO von Xbox, verbringt Berichten zufolge jeden Monat mehrere Stunden damit, persönlich auf von Spielern eingereichte Support-Tickets zu antworten und damit verbundene Probleme zu lösen. Sie hofft, mehr über die praktischen Schwierigkeiten zu erfahren, mit denen Xbox-Benutzer konfrontiert sind, wenn sie Hilfe suchen.

Die entsprechende Aussage stammt aus einem kürzlich vom Wall Street Journal veröffentlichten Profilbericht. Der Bericht enthüllte, dass diese Arbeit Sharma klar machte, dass der Prozess dahinter sehr kompliziert sein kann, selbst wenn es nur darum geht, das Problem eines Spielers zu lösen.
Sharma wurde Anfang des Jahres Xbox-CEO. Nach ihrem Amtsantritt passte Xbox seine Exklusivstrategie und Game-Pass-Preispolitik an und förderte gleichzeitig groß angelegte Entlassungen. Von den im Juli eingeleiteten Entlassungen waren zunächst 1.600 Stellen betroffen, bis zum Ende des Microsoft-Geschäftsjahres stieg die Zahl der betroffenen Stellen auf 3.200.
Im Zuge der Förderung des „Neustarts“ und der Rückkehr zum Wachstum des Xbox-Geschäfts hat das Unternehmen auch die Verbindungen zu vielen seiner Studios abgebrochen. Compulsion Games und Double Fine Productions haben sich wieder als völlig unabhängige Studios etabliert, während Ninja Theory und Undead Labs Bedingungen für den Beitritt zu neuen Eigentümern vereinbart haben.
Bevor Sharma Xbox übernahm, war er Präsident der CoreAI-Produkte von Microsoft und außerdem Vizepräsident für Produkt und Technik bei Facebook, wo er für Messenger- und Instagram Direct-bezogene Produkte verantwortlich war.
Sharma sagte letzten Monat, dass im Geschäftsjahr 2026 mehr als 200 Millionen neue Spieler zum ersten Mal mit Xbox und seinen Spielen in Kontakt kommen werden, die Ausweitung der Benutzergröße jedoch noch nicht zu einem nennenswerten Geschäftswachstum geführt hat. Sie sagte, das Unternehmen müsse weiterhin in Inhalte investieren, die Spieler schätzen, und gehe davon aus, dass Xbox bis zum Ende des Geschäftsjahres 2027, das am 30. Juni 2027 endet, wieder auf Wachstumskurs sein werde.
Kommentare