Jim Ryan, Präsident und CEO von Sony Interactive Entertainment und PlayStation, erklärte kürzlich, dass PSPlus ein „sinnvollerer“ Abonnementdienst sei als Xbox Game Pass. Während einer Frage-und-Antwort-Runde für Analysten (die durch durchgesickerte FTC-Gerichtsdokumente gegen Microsoft bekannt gegeben wurde) beantwortete Jim Ryan Fragen zu den Geschäftsmodellproblemen von
Zugang:Offizieller Flagship-Store von Sony
Die Frage lautete: Wenn Microsoft diese Spiele zu XGP hinzufügen möchte, muss es den Herausgebern eine Mindestumsatzgarantie bieten oder muss es mehr Activision-ähnliche Assets kaufen, um es auf seiner Plattform bereitzustellen. Ryan antwortete, er sei davon überzeugt, dass Microsoft versucht habe, den Verlagen Mindesteinnahmen zu garantieren, was jedoch erfolglos gewesen sei, was Microsoft wiederum zu groß angelegten Akquisitionen veranlasst habe.
Ryan selbst hat das XGP-Modell mit allen Herausgebern besprochen, und jeder mag XGP nicht, weil der Dienst nicht nur für einzelne Spiele, sondern für die gesamte Branche störend ist. Er wies darauf hin, dass Microsoft im Januar 2023 angekündigt habe, dass die Zahl der XGP-Abonnenten 25 Millionen erreichen werde, und er erwarte, dass diese Zahl noch viel höher ausfallen werde, da Microsoft enorme Summen in diesen Dienst investiert habe. Darüber hinaus wies er darauf hin, dass PSPlus bereits fast 50 Millionen Abonnenten habe, und er glaubt, dass der Abonnementdienst von PlayStation sinnvoller sei, was impliziert, dass XGP keine solche Bedeutung hat.
Schließlich verglich er die 69-Milliarden-Dollar-Übernahme von Activision durch Microsoft mit der 3,6-Milliarden-Dollar-Übernahme von Bungie durch Sony und war der Ansicht, dass der Wert, den Bungie für PlayStation bringt, weit über dem liegt, was Activision für Microsoft bringen kann, und dies ist ein Vergleich ohne Berücksichtigung von Transaktionspreisvergleichen.
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