Die Sony PS3 wurde vor 17 Jahren auf den Markt gebracht und war die erste Spielekonsole, die Blu-ray unterstützte, umfangreiche Online-Funktionen bot und die CellBroadband-Engine verbesserte. Einem Bloomberg-Bericht zufolge beliefen sich die Entwicklungskosten des PS3-Prozessors nun auf bis zu 1,7 Milliarden US-Dollar, was die ersten Jahre der PS3 für Sony sehr schwierig machte.

Der Prozessor wurde gemeinsam von Sony, IBM und Toshiba entwickelt und ist eine enorme Investition, wenn man bedenkt, dass die PS3 bei weitem nicht die meistverkaufte Konsole von Sony ist und die Cell-Architektur keinen Boom erlebt.

Diese Zusammenarbeit ist sicherlich ehrgeizig, da Sony hofft, Cell für die Stromversorgung einer Vielzahl von Hardware zu nutzen, darunter Fernseher, Kameras und mehr. Doch trotz erheblicher Investitionen konnte die CellBroadband-Engine dieses Ziel nicht erreichen.

Dies ist auch der Hauptgrund dafür, dass die PS3 einen Einstiegspreis von 600 US-Dollar hat, und da die CPU zu schwierig zu bedienen ist, eignet sich die Xbox 360 besser für Entwicklungsteams von Drittanbietern.

Sony wechselte später dazu, die idealeren Prozessoren mit x86-Architektur von AMD für die PS4 zu verwenden, und die APU, die derzeit von der PS5 verwendet wird, ist ein Prozessor der Ryzen-Serie, der viele Ähnlichkeiten mit seinen PC-Gegenstücken aufweist, wodurch die Forschungs- und Entwicklungskosten entfallen, die mit der Entwicklung völlig neuer Technologien wie der CellBroadband-Engine verbunden sind.