Die US-amerikanische Federal Trade Commission bereitet sich darauf vor, den Fall weiter zu verhandeln, nachdem Microsofts 68-Milliarden-Dollar-Übernahme von Activision abgeschlossen ist. Das interne Verfahren der FTC wird nach der Sommerpause fortgesetzt. Die Agentur hat heute eine neue Anordnung erlassen, die unter anderem lautet:

Die Kommission ist der Ansicht, dass das öffentliche Interesse eine umfassende und zügige Lösung dieser Angelegenheit erfordert ... und wird diese Angelegenheit daher erneut zur Kenntnis nehmen.

Bereits im Juli dieses Jahres verlor die US-amerikanische Federal Trade Commission eine Anhörung zu einer einstweiligen Verfügung und konnte die Transaktion nicht vor dem Gerichtsverfahren verhindern. Dies ebnet Microsoft effektiv den Weg, mit der britischen Wertpapieraufsichtsbehörde (CMA), dem einzigen großen Gegner des Deals, Abhilfe zu schaffen. Letzte Woche genehmigte die CMA den Deal vorläufig, da Microsoft zustimmte, die Cloud-Gaming-Rechte von Activision an Ubisoft zu verkaufen.

Derzeit sieht es so aus, als würde die CMA vor Ablauf der Frist am 18. Oktober eine endgültige Entscheidung zur Genehmigung des Zusammenschlusses treffen. Unterdessen wird die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) nach Abschluss der Transaktion laufende rechtliche Schritte einleiten.

Obwohl die Klage der Agentur im August vorübergehend ausgesetzt wurde, behält sie sich das Recht vor, die Beschwerde zu einem späteren Zeitpunkt erneut einzureichen. Auch wenn ein solcher Schritt ungewöhnlich ist, stellt die heutige Ankündigung eine bemerkenswerte Ausnahme dar.