Laut Nachrichten vom 3. Oktober gab Roscosmos eine Ankündigung heraus, in der es hieß:Als am 19. August das Antriebssystem der Sonde „Chun-25“ von einer mondnahen kreisförmigen Umlaufbahn auf eine landende elliptische Umlaufbahn umschaltete, zündete das Triebwerk und lief 127 Sekunden statt der geplanten 84 Sekunden. Dadurch gelangte die Raumstation in eine unbeabsichtigte Umlaufbahn und kollidierte mit der Mondoberfläche.

Den Ermittlungen zufolgeDie wahrscheinlichste Ursache des Unfalls besteht darin, dass eine große Anzahl von Anweisungen gleichzeitig gesendet wurde, was dazu führte, dass sich der Beschleunigungsmesser der Winkelgeschwindigkeitsmesseinheit nicht einschaltete, was letztendlich dazu führte, dass das integrierte Steuerungssystem der Luft nicht ordnungsgemäß funktionierte.

In dem Bericht heißt es, dass die Verteilung von Anweisungen mit unterschiedlichen Prioritäten eher zufällig sei. Das Versäumnis des Beschleunigungsmessers, ein Signal auszusenden, führte dazu, dass das Bordsteuerungssystem das Antriebssystem nicht rechtzeitig abschalten konnte, als der Detektor die vorgegebene Geschwindigkeit erreichte. Stattdessen schaltete es das Triebwerk ab, nachdem es die angegebene Zeit lang gelaufen war.

Es ist erwähnenswert, dass letzten MonatIndiens „Chandrayaan-3“ schrieb Geschichte, indem es als weltweit erste Sonde in der Nähe des Südpols des Mondes landete.

Dem Plan zufolge werden Indiens Mondrover und Lander jedoch nach fast einem Monat Ruhepause „aufwachen“. Doch bis jetzt ist „Chandrayaan-3“ nicht aufgewacht.