Kürzlich verriet Michael Leiters, CEO von McLaren, den Medien, dass McLaren vor 2030 keinen rein elektrischen Supersportwagen auf den Markt bringen wird. Leites glaubt, dass aktuelle rein elektrische Sportwagen noch unausgereift sind und die aktuelle Batterietechnologie dazu führen wird, dass rein elektrische Sportwagen zu schwer werden.McLaren hofft, das Gewicht der Batterie effektiv reduzieren zu können, und die entsprechende Technologie wird erst 2030 bereit sein.
Leites glaubt, dass das Gewicht der Batterie bei Sportwagen sehr wichtig ist. Neben der starken Leistung des Sportwagens muss auch die Reichweite berücksichtigt werden. Dadurch wird der Akku des Sportwagens zwar sehr schwer, das Fahrverhalten des Fahrzeugs wird dadurch jedoch erheblich beeinträchtigt.
McLaren will keinen Elektro-Sportwagen auf den Markt bringen, der mehr als 2 Tonnen wiegt und 2.000 PS leistet. Sie müssen auf die Weiterentwicklung der Batterietechnologie warten, um das Gewicht des Fahrzeugs auf etwa 1,5 Tonnen zu kontrollieren, bevor McLaren die Einführung eines elektrischen Sportwagens in Betracht zieht.
Das ist erwähnenswertDer Nevera, ein rein elektrischer Supersportwagen, der zuvor von RiMac (kroatische Hochleistungssportwagenmarke) auf den Markt gebracht wurde, kann in 1,7 Sekunden von 0 auf 100 Meilen pro Stunde beschleunigen und stellt damit einen Rekord für das schnellste Elektrofahrzeug auf.
Allerdings hat McLaren kein Interesse daran, einen Sportwagen wie den Rimac Nevera zu bauen. Das Gewicht des Autos hat 2,3 Tonnen erreicht. Obwohl die Beschleunigung einen Rekord aufgestellt hat, ist es schwierig, die Rundenzeit auf der Nürburgring-Strecke unter 7 Minuten zu unterbieten. Die Nürburgring-Ergebnisse vieler aktueller Kraftstoff-Supersportwagen liegen bei mehr als 6 Minuten.
Selbst wenn McLaren einen elektrischen Sportwagen baut, wird er sich selbst als Sportwagen betrachten und im Interesse der elektrischen Leistung keine allzu großen Kompromisse bei der Fahrleistung des Sportwagens eingehen.