Heute (16. September) teilte Laura Fryer, eine ehemalige Microsoft-Managerin und Spieleproduzentin vieler „Gears of War“-Werke, ihre Ansichten zum Scheitern von „Star Strike“. Fryer sagte, dass das Scheitern von „Starstruck“ auf Probleme mit der Gesamtkultur der Firewalk Studios zurückzuführen sei. Ihr zufolge hat das Entwicklungsteam entweder kein Feedback zum Spiel erhalten oder es hat Feedback erhalten, es aber ignoriert, was darauf hindeutet, dass es Probleme mit der Atmosphäre im Studio geben könnte.

Die Entwicklung eines Spiels ist ein iterativer Prozess. Im Entwicklungsprozess müssen externe Faktoren berücksichtigt und angepasst werden. Aber Firewalk Studios hat das nicht getan, also haben sie im Grunde ein veraltetes Spiel veröffentlicht.

„Starstrike hat kein Spiel entwickelt, das das Publikum wollte“, sagte Fryer. Sie sagte, die Entwickler hätten wahrscheinlich die Mängel des Shooters gesehen und negative Rückmeldungen von Teilnehmern der Closed Beta gehört. Aus verschiedenen Gründen hörte jedoch niemand auf diese Meinungen. Entwickler sind möglicherweise so sehr um ihre Arbeit besorgt, dass sie negative Kommentare lieber ignorieren, als Vorgesetzte im Entwicklungsteam zu verärgern.

Fryer betonte, dass das größte Problem bei „Star Attack“ das Charakterdesign sei. Den Entwicklern ist es offensichtlich nicht gelungen, Charaktere zu erschaffen, die moderne Spieler ansprechen würden. Vielleicht hat Firewalk einen Charakter geschaffen, der dem Hauptdesigner oder Geschäftsführer gefiel, aber das Unternehmen hat die Gefühle anderer Spieler nicht berücksichtigt.

Darüber hinaus glaubt Fryer auch, dass Firewalk Studios einen Fehler gemacht hat, als sie den Preis für das Spiel auf 40 US-Dollar festgelegt haben. Das Spiel sollte ein kostenloses Spiel sein, das den Bedürfnissen moderner Spieler besser gerecht wird.