Bei Python New Zealand (PythonNZ), einem gemeinnützigen Verein, der sich für die Förderung von Python in Neuseeland einsetzt, kam es kürzlich zu einem Finanzskandal, der die gesamte Community schockierte. Carlos Bavastrello Cordero, der Schatzmeister des Vereins, hatte in den letzten fünf Jahren privat bis zu 70.000 US-Dollar (ca. 490.000 RMB) veruntreut, und als er entdeckt wurde, befanden sich nur noch 26 US-Dollar (ca. 183 RMB) auf seinem Konto.

Nach der KiwiPyCon-Konferenz 2023 im September letzten Jahres stellte Verbandsvorsitzender Tom Eastman unerwartet fest, dass der Verband hohe Schulden hatte. Als Finanzdirektor wurde Cordero zum Hauptziel der Rechenschaftspflicht.

Als sich die Ermittlungen verschärften und seine Veruntreuung öffentlicher Gelder nach und nach ans Licht kam, begann der Verein Cordero nicht mehr zu vertrauen und plante, jemanden zu finden, der ihn ersetzen konnte.

Am Vorabend seines Rücktritts schloss Cordero privat das Bankkonto des Vereins, um sein Fehlverhalten zu vertuschen, doch der neue Finanzdirektor Adair fand heraus, dass Cordero etwa 70.000 US-Dollar an Geldern veruntreut hatte.

Corderos Vorgehen brachte PythonNZ an den Rand des Bankrotts. Der Verband schuldete den Konferenzanbietern nicht nur 55.000 US-Dollar, sondern hatte auch ein ausstehendes Staatsdarlehen in Höhe von 21.800 US-Dollar.

Glücklicherweise haben die Open-Source-Community und LinuxAustralia viel Unterstützung geleistet, um PythonNZ dabei zu helfen, dem Bankrott zu entkommen, und der Verband hat auch viele Maßnahmen ergriffen, um Finanzprozesse zu verbessern.

Cordero hat sich derzeit vor Gericht schuldig bekannt und wird am 10. Oktober 2024 verurteilt.