Tesla und BP gaben eine Vereinbarung über den Verkauf von Supercharger-Hardware im Wert von 100 Millionen US-Dollar an BP bekannt, damit BP sie in den Vereinigten Staaten als Teil seines eigenen Ladenetzwerks einsetzen kann. Laut einer Aussage von BP ist dies das erste Mal, dass Tesla Supercharger an ein anderes Unternehmen verkauft.


BP wird nächstes Jahr mit der Installation dieser Ladesäulen beginnen, in der Ankündigung wurde jedoch nicht die konkrete Anzahl der vom Unternehmen gekauften Ladesäulen erwähnt, sondern lediglich, dass BP 250-Kilowatt-Kompressoren kaufen wird. Allerdings sehen diese Ladegeräte nicht wie andere Tesla-Ladegeräte aus. Sie werden unter der Marke „BPPulse“ firmieren und als Teil des BP-eigenen Ladenetzwerks eingesetzt. BPPulse, der Ladezweig für Elektrofahrzeuge von BP, betreibt derzeit 27.000 Ladepunkte und hat Pläne für eine schnelle Expansion angekündigt.

Diese Ladesäulen können sowohl Autos mit Tesla NACS-Ladeanschlüssen als auch mit den CCS-Ladeanschlüssen laden, die von den meisten Elektrofahrzeugen anderer Hersteller verwendet werden. Viele andere Autohersteller haben angekündigt, auf NACS-Ladeanschlüsse umzusteigen.

Die Ladegeräte werden an mehreren BP-eigenen Standorten installiert, darunter Travel Centers of America, Thorntons und Amoco. Im Rahmen bereits angekündigter Vereinbarungen werden einige Systeme auch an Standorten Dritter installiert, beispielsweise in Hertz-Mietwagenzentren.