Südkoreanische Regierungsstellen sagten am 10., dass das Land in naher Zukunft die Mindestalterstandards für ältere Menschen erörtern werde, um Probleme im Zusammenhang mit der Alterung der Bevölkerung anzugehen. Medienberichten zufolge beabsichtigt die südkoreanische Regierung, das Mindestalter für ältere Menschen auf 70 Jahre anzuheben.
Darüber hinaus plant das Ministerium für Gesundheit und Soziales, die Reform des Rentensystems als Reaktion auf die alternde Bevölkerung abzuschließen. Beamte des Ministeriums sagten, das derzeitige Rentensystem sei „unhaltbar“ und wenn das System beibehalten werde, dürften Südkoreas Renten im Jahr 2041 in ein Defizit geraten und um 2050 aufgebraucht sein.
In den letzten Jahren hat sich die Alterung der koreanischen Gesellschaft beschleunigt. Im Dezember letzten Jahres erreichte die Zahl der über 65-Jährigen im Land 10,24 Millionen, was mehr als 20 % der Gesamtbevölkerung ausmacht, und ist damit in eine „Super-Alter-Gesellschaft“ eingetreten.
Im Oktober letzten Jahres schlug der Koreanische Seniorenverband vor, die Schwelle für Senioren schrittweise auf 75 Jahre anzuheben.