Laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman plant Apple letztendlich, ein selbst entwickeltes 5G-Modem in MacBook-Modelle einzubauen, das möglicherweise bereits 2028 auf den Markt kommt. Berichten zufolge entwickelt Apple seit 2018 eigene Modems, um sich von den Komponenten zu lösen, die Qualcomm derzeit in iPhones verwendet. Der Zeitplan für die Markteinführung des Modems wurde mehrmals verschoben, und es wird nun damit gerechnet, dass es etwa im Jahr 2026 fertig sein wird.

Gurman hat nun erfahren, dass Apple Pläne hat, den Chip auch in anderen Apple-Geräten einzusetzen. Gurman schrieb in seinem neuesten PowerOn-Newsletter, dass Apples maßgeschneiderte Technologieambitionen die Integration eigener Modems in System-on-a-Chip (SoCs) und schließlich die Einführung von MacBooks mit integrierter Mobilfunkkonnektivität umfassen.


Gurman sagte, Apple werde „wahrscheinlich zwei bis drei Jahre davon entfernt sein, diesen Chip in Mobilfunkversionen von Apple Watch sowie iPads und Macs zu verwenden, sobald er in das System-on-a-Chip des Unternehmens integriert ist.“

Apple hat in der Vergangenheit die Möglichkeit geprüft, MacBooks mit Mobilfunkanbindung zu entwickeln. Berichten zufolge erwog das Unternehmen tatsächlich, ein MacBook Air mit 3G-Konnektivität auf den Markt zu bringen, doch der frühere CEO Steve Jobs sagte 2008, Apple habe sich dagegen entschieden, weil es zu viel Platz beanspruchen würde und ein integrierter SoC dieses Problem lösen könnte.

In Gurmans jüngster Mitteilung heißt es außerdem, dass Apple zu weiteren internen Chipprojekten arbeitet, darunter Kamerasensoren, Batterien, ein Wi-Fi- und Bluetooth-Kombichip, der schließlich Broadcom-Teile ersetzen wird, Mikro-LED-Displays für Apple-Geräte und nicht-invasive Glukoseüberwachungssysteme.