Die Spieleentwicklungs-Engine GameMaker ist jetzt für die nichtkommerzielle Nutzung kostenlos und eine einmalige Gebühr für die kommerzielle Nutzung ersetzt das ursprüngliche Abonnementmodell. Die vom schottischen Entwickler YoYoGames eingeführte Spiele-Engine kann seit August 2021 kostenlos genutzt werden. Entwickler, die Spiele exportieren oder veröffentlichen möchten, müssen jedoch eine monatliche Abonnementgebühr von 9,99 US-Dollar für Nicht-Host-Plattformen und 79,99 US-Dollar für die Vollplattform zahlen.
Laut einem neuen Beitrag im Blog der Software hat sich nun das Zahlungsmodell geändert, sodass kommerzielle Entwickler die Software günstiger nutzen können, während nichtkommerzielle Entwickler sie völlig kostenlos nutzen können.
Laut der FAQ-Seite kann GameMaker jetzt „völlig kostenlos heruntergeladen und dauerhaft für die nichtkommerzielle Nutzung gespeichert“ werden.
Solange die Entwickler keinen Profit daraus machen wollen, können sie ihre Spiele kostenlos auf PC-, Mac-, Linux-, Android-, iOS- und Web-Plattformen exportieren.
Wenn sie sich entscheiden, ihre Spiele zu verkaufen, müssen sie 99 US-Dollar pro kommerzielle Einzellizenz anstelle der bisherigen monatlichen Abonnementgebühr zahlen, was ihnen den Verkauf ihrer Spiele auf PC, Mac, Linux, Android, iOS und im Web ermöglicht.
Wenn sie das Spiel auch auf der Konsole verkaufen möchten, müssen sie natürlich immer noch eine monatliche Abonnementgebühr von 79,99 $ zahlen.
GameMaker ermöglicht jetzt auch den kostenlosen Export nichtkommerzieller Lernspiele in alle Formate, einschließlich Konsolen, sofern der Entwickler ein Bildungskonto einrichtet.
„Wir haben gesehen, dass andere Plattformen bei Preisen und Konditionen unangenehme Schritte unternommen haben“, sagte GameMaker-Chef Russell Kay und bezog sich dabei offenbar auf den umstrittenen Monetarisierungsplan von Unity Anfang des Jahres.
„Also dachten wir, was wäre, wenn wir gegen den Strom schwimmen und etwas tun würden, das den Entwicklern tatsächlich zugute kommt? Unser Erfolg wird an der Anzahl der Leute gemessen, die Spiele machen.“