Rachel Zegler, Star von Disneys Live-Action-Version von „Schneewittchen“, hat kürzlich in einem Interview ihre früheren Kritikpunkte an dem Zeichentrickklassiker von 1937 „klargestellt“. Allerdings wurde dieser Wandel von der Außenwelt weithin als eine PR-Strategie und nicht als eine aufrichtige Änderung der Einstellung in Frage gestellt.

Zuvor hatte Zegler das Original von „Schneewittchen“ mehrfach öffentlich kritisiert, es sei „veraltet“ und „der Prinz habe sich unangemessen verhalten“, was bei vielen Fans für Unmut gesorgt habe. In diesem Interview definierte sie die Kritik der Fans neu als „Begeisterung“ und sagte: „Ich fühle mich sehr geehrt, an etwas teilnehmen zu können, für das die Menschen so leidenschaftlich sind.“

Diese inkonsistente Aussage wurde als mangelnde Aufrichtigkeit angesehen und wies deutliche Spuren der Öffentlichkeitsarbeit auf. Die Außenwelt bezweifelte, dass Zeglers Schritt darin bestand, die negativen Auswirkungen seiner früheren Äußerungen wiedergutzumachen, und spekulierte, dass Disneys PR-Team hinter den Kulissen steckte.

Darüber hinaus erwähnte Zegler im Interview mehrfach seinen kulturellen Hintergrund, um das Thema auf Diversität und Inklusion zu verlagern. Dieser Ansatz wurde auch als typische PR-Strategie kritisiert.

Derzeit steht die Realverfilmung von „Schneewittchen“ unter Kassendruck, und Zeglers kontroverse Äußerungen werden die Werbung für den Film zweifellos noch weiter verschlechtern. Viele Zuschauer zeigten sich empört über das unaufrichtige Verhalten des Stars und äußerten Bedenken hinsichtlich der Qualität des Films.

Einige Medienanalysten gehen davon aus, dass es noch ungewiss ist, ob die PR-Strategie von Disney funktionieren wird. Sicher ist jedoch, dass das Publikum immer mehr auf den Wahrheitsgehalt der Aussagen von Prominenten achtet und jeder Versuch, die öffentliche Meinung zu manipulieren, nach hinten losgehen kann.