Brian Moynihan, CEO der Bank of America, sagte diese Woche, dass die Bank gegenüber der Kryptowährungsbranche in den Hintergrund gerückt sei, die Bank jedoch hofft, dies zu ändern. Brian Moynihan sagte, dass die Bank of America, wenn der US-Gesetzgeber dem zustimmt, einen eigenen Kryptowährungs-Stablecoin auf den Markt bringen wird, der auch den US-Dollar als Ankerbasis nutzen wird, um einen 1:1-Umtausch zu erreichen.

Im Vergleich zu Unternehmen wie JPMorgan Chase und Citigroup war die Bank of America im Bereich Kryptowährungen sehr vorsichtig. Die Bank ist kaum in die Kryptowährungsbranche involviert und hat daher in der Kryptowährungsbranche nur einen geringen Stellenwert.

Brian Moynihan glaubt, dass es offensichtlich ist, dass es in Zukunft einen Kryptowährungs-Stablecoin geben wird, der vollständig durch den US-Dollar gedeckt ist. Wenn Sie einen von einer Bank of America ausgegebenen Stablecoin und ein Guthaben in US-Dollar haben, kann die Bank of America diese hin und her transferieren, aber diese Praxis ist derzeit illegal.

Gemäß der Vision der Bank of America können Benutzer Stablecoins frei in US-Dollar umtauschen, indem sie beispielsweise US-Dollar in Stablecoins umwandeln und diese dann an andere Konten senden oder verschlüsselte Stablecoins an ein US-Bankkonto senden und sie dann in US-Dollar umtauschen.

Von der internationalen Kartenorganisation Visa veröffentlichte Daten zeigen, dass Kryptowährungs-Stablecoins im vergangenen Jahr ein Transaktionsvolumen von mehr als 33 Billionen US-Dollar ermöglicht haben, was das gemeinsame Transaktionsvolumen von Visa und MasterCard übersteigt.

Die Erwartungen der Bank of America müssen jedoch warten, bis der US-Gesetzgeber Gesetze erlässt und die US-Regierung einen Regulierungsrahmen entwickelt. Dies kann lange dauern. Es ist nicht bekannt, ob Trump dieses Ziel während seiner Amtszeit erreichen kann.