In der Folie wird erwähnt, dass „GorgonPoint“ bis zu 12 CPU-Kerne auf Basis von „Zen5“ oder „Zen5c“, eine iGPU auf Basis der RDNA3.5-Grafikarchitektur und eine NPU auf Basis von XDNA2 vereint – die IP bleibt also weitgehend gleich. Die Leistung von CPU, iGPU und NPU wurde im Vergleich zum aktuellen „StrixPoint“-Chip gesteigert.
AMD hat der Spezifikationsfolie Leistungsdaten von Erstanbietern beigefügt. Die Multi-Thread-CPU-Leistungszahlen sind etwas höher, was darauf hindeutet, dass die 4x „Zen5“ + 8x „Zen5c“ CPU-Kernkonfiguration übernommen zu werden scheint; Die Single-Threaded-Leistung wird jedoch deutlich verbessert. Wir sind uns nicht sicher, was die Ursache dafür ist, aber es gibt zwei Theorien. Das offensichtlichere ist eine deutliche Steigerung der Taktraten dank der aktualisierten Energieverwaltung. Die zweite, radikalere Theorie besagt jedoch, dass AMD den „Zen5“-P-Core so aktualisiert hat, dass er über volle 512-Bit-FP-Fähigkeiten verfügt, ähnlich den „Zen5“-Kernen in „FireRange“- und „StrixHalo“-Prozessoren.
Wenn Sie sich erinnern, war die FPU des „Zen5“-Kerns in „StrixPoint“ auf Dual-Pump-256-Bit-Pfade zur Ausführung von AVX512-Anweisungen beschränkt, eine Designentscheidung, die wahrscheinlich auf Leistungsaspekte zurückzuführen war. Der NPU-Durchsatz wurde leicht erhöht und liegt bei über 55 AITOPS. AMD hat auf Basis dieses Chips die volle NPU-Leistung auf allen Ryzen AISKU-Stufen erreicht.
Alles in allem ist die Beziehung zwischen „GorgonPoint“ und „StrixPoint“ die gleiche wie die Beziehung zwischen „HawkPoint“ und „PhoenixPoint“.