Auf der IFA 2024, die letztes Jahr in Berlin stattfand, bestätigte Jack Huynh, AMDs Senior Vice President und General Manager der Computer- und Grafikabteilung, dass in Zukunft die verbraucherorientierte RDNA- und rechenzentrumsorientierte CDNA-Architektur in der UDNA-Architektur vereint werden. AMD vereinfacht die Architektur, sodass sich Entwickler nur noch auf ein System konzentrieren müssen, um besser mit dem CUDA-Ökosystem von Nvidia zurechtzukommen.

Laut Wccftech scheint AMD einen großen Plan für die UDNA-Architektur der nächsten Generation zu haben. Das Unternehmen hat in den letzten zwei Jahren eine Reihe von Patenten angemeldet, die sich auf Leistungs- und Funktionsverbesserungen beim Raytracing konzentrieren. Im Gegensatz zu Nvidia zielt AMD nicht nur auf den PC-Markt ab, sondern muss auch die Anforderungen der Sony PlayStation-Spielekonsolen berücksichtigen, um eine stabilere Ausgabe der Bildraten von Spielen zu ermöglichen, ohne zu viel Wert auf die Hardwarefunktionen zu legen.
Unter den von AMD angemeldeten Patenten ist die Verwaltungsmethode BVH (Bounding Volume Hierarchy) eine der auffälligsten Informationen. Die spezifische Methode besteht darin, die BVH-Ähnlichkeiten zwischen Grafikobjekten in der Szene zu finden und sie dann zu komprimieren, um die Auslastung und den CPU-Overhead zu reduzieren. Darüber hinaus plant AMD die Einführung einer beschleunigten Ray-Traversal- und Schnittpunkterkennungstechnologie, um zu erkennen, welche Grafikobjekte gerendert werden, um die Raytracing-Effizienz weiter zu verbessern. Einige Analysten wiesen darauf hin, dass AMD auf seiner UDNA-Architektur der neuen Generation möglicherweise eine Raytracing-Leistung erreichen könnte, die mit der Blackwell-Architektur von Nvidia vergleichbar ist.
Darüber hinaus plant AMD im Rahmen des Sony-Projekts die Entwicklung fortschrittlicher Pfadverfolgungslösungen, die möglicherweise neuronale Rendering-Technologie nutzen.