Die überwiegende Mehrheit der E-Sport-Spieler verwendet bei Wettkämpfen Spiel-IDs anstelle ihres echten Namens. Dieser Ansatz hilft beim Branding – viele E-Sport-Spieler verwenden digitale IDs in sozialen Medien –, bedeutet aber auch, dass Spieler jeden beliebigen Namen verwenden können. Dies ist der Fall bei Subhash Bediya, einem mobilen Spieler von „PlayerUnknown’s Battlegrounds“ aus Indien. Vor diesem Monat benutzte er immer „Hitler“ als Ausweis und sein Team hieß „Aryan“. Am 17. Juli entschuldigte sich der Spieler öffentlich und änderte seinen Ausweis in „Henry“.

Indischer E-Sportler namens „Hitler“ gesperrt und gezwungen, seinen Namen in „Henry“ zu ändern

Bedia gab in den sozialen Medien eine Erklärung heraus, in der er die Namensänderung bestätigte und sagte, dass die Verwendung dieser ID „den historischen Schmerz, den sie mit sich bringt, nicht vollständig berücksichtigt“. Der vollständige Text lautet wie folgt:

„Ich entschuldige mich feierlich für meinen vorherigen eSports-Ausweis und entschuldige mich bei allen, die dadurch verletzt wurden. Der Ausweis war äußerst unempfindlich und verletzend Respekt.“

Indischer E-Sportler namens „Hitler“ gesperrt und gezwungen, seinen Namen in „Henry“ zu ändern

Laut den ausländischen Medien TalkEsports wurde Bediyas Originalausweis von der Teilnahme an der E-Sport-Weltmeisterschaft ausgeschlossen und der dazugehörige Handyspielwettbewerb „PlayerUnknown’s Battlegrounds“ wird nächste Woche beginnen.

Das indische Spielemedium India Today Gaming fügte hinzu: „Im indischen Kontext wird ‚Hitler‘ manchmal salopp verwendet, um eine ‚strenge Person‘ zu beschreiben, was weit weniger tabu ist als in anderen Teilen der Welt. Auch der Teamname „Aryan“ sorgte aufgrund seiner Assoziation mit Nazis für öffentliche Empörung und wurde nun in „AxTMG“ umbenannt.