Der Oriental.com-Reporter Cheng Qi berichtete am 19. Juli: Nach zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden mit „verrückten Subventionen“ scheint der sich verschärfende Imbisskrieg an diesem Wochenende einen Wendepunkt erreicht zu haben. Am 18. Juli befragte die staatliche Marktregulierungsbehörde Plattformunternehmen wie Meituan und Ele.me zu Themen wie Niedrigpreisdumping. Die Untersuchung eines Reporters heute (Samstag) ergab, dass die Plattformsubventionen zwar immer noch andauern, frühere große Rabatte wie „0-Yuan-Kauf“ schwer zu finden sind und Verbraucher im Allgemeinen berichten, dass „die Beliebtheit nicht so verrückt ist wie letzte Woche“.


Die Plattform stellt Gutscheine automatisch aus, es gibt jedoch Mindeststandards für die Lieferung.

Das erste Wochenende nach dem Vorstellungsgespräch: Der Zuschuss ist noch da, aber die „Wolle“ lässt sich nicht mehr so ​​leicht einsammeln wie zuvor

Als der Reporter heute die Meituan Takeaway App öffnete, stellte die Plattform automatisch zwei Coupons aus. Als der Reporter jedoch versuchte, ein kostenloses Stück scharf gewürzter Chicken Wings einzulösen, forderte das System ihn auf, weitere 15,5 Yuan auszugeben, um die Lieferschwelle zu erreichen. Auf der Ele.me-Plattform gibt es zwar immer noch die Kampagne „Hungry Replenishment Over 10 Billion“, aber nach dem Rabatt muss man für eine Tasse Kudi-Kaffee immer noch 6,9 Yuan bezahlen, und die geschätzte Lieferzeit beträgt fast eine Stunde.

„Letzte Woche gab es viele Null-Yuan-Milchtees, und diese Woche habe ich nichts Vergleichbares gesehen.“ Verbraucherin Frau Zhou sagte Reportern, sie habe eindeutig das Gefühl, dass die Subventionen der Plattform nachlassen würden. „Letzte Woche habe ich 12 Flaschen Sodawasser für 6,7 Yuan gekauft. Obwohl es diese Woche einen Rabatt gibt, kostet es mehr als 8 Yuan, und ich muss eine Mindestversandgebühr von mehr als 1 Yuan hinzufügen. Die Wolle kann immer noch abgeholt werden, aber die Kosten sind hoch, also habe ich aufgegeben.“ Frau Zhous Gefühle spiegeln die allgemeine Mentalität vieler Verbraucher wider.

Durch regulatorische Eingriffe wird eine „rote Linie“ gezogen und die Branche fordert ein Ende der Involution

Das stille „Abkühlen“ dieses Subventionskrieges hängt eng mit dem rechtzeitigen Eingreifen der Regulierungsbehörden zusammen. Am 18. Juli befragte die staatliche Marktregulierungsbehörde die drei großen Plattformen klar und verlangte von ihnen, ihre Hauptaufgaben strikt umzusetzen, Werbeverhalten zu standardisieren, rational am Wettbewerb teilzunehmen und gemeinsam ein gutes Ökosystem aufzubauen, das für alle Parteien eine Win-Win-Situation darstellt.

Tatsächlich haben die Nebenwirkungen dieses Krieges bereits vor dem formellen Gespräch mit den Regulierungsbehörden in der Branche große Besorgnis ausgelöst. Einige Händler gaben an, dass die meisten Subventionen, die die Kunden genießen, von den Händlern getragen werden. Wenn Sie nicht teilnehmen, findet kein Verkehr statt. Wenn Sie teilnehmen, verlieren Sie Geld. Anschließend veröffentlichte auch die Beijing E-Commerce Association einen Vorschlag, in dem sie die Branche aufforderte, dem Niedrigpreisdumping zur Verdrängung von Wettbewerbern ein Ende zu setzen.

Auch große Plattformen äußerten in dieser Zeit ihre Haltung. JD.com sagte, es habe überhaupt nicht an bösartigen Wettbewerben wie „Null-Yuan-Käufen“ teilgenommen; Wang Puzhong, CEO des lokalen Kerngeschäfts von Meituan, sagte offen, dass „Mengen bedeutungslos und schädlich für die Branche seien“ und definierte früheres Subventionsverhalten als „erzwungene Gegenangriffe“. Er wies auch darauf hin, dass Aufträge wie „Kauf von 12 Flaschen Wasser für 1 Yuan“ „Blasen“ seien und für die Branche wenig Wert hätten.

Gedanken zur „Post-Subventions-Ära“: Wer ist der Gewinner nach dem Verkehrskarneval?

Wenn die Subventionen nachlassen, hat der eigentliche Test der internen Stärke der Plattform gerade erst begonnen. Herr Chen, ein Take-Away-Händler, äußerte in einem Interview Bedenken: „Kurzfristig ist die Auftragsankurbelung offensichtlich, aber auf lange Sicht ist es schwierig, sie aufrechtzuerhalten. Sobald die Subventionen eingestellt werden, können die Bestellungen schnell zurückgehen.“ Seine Bedenken weisen auch auf das Kernproblem hin, mit dem die Plattform konfrontiert ist: Wie können die „Woll“-Benutzer, die aus Subventionen stammen, in wertvolle bestehende Benutzer umgewandelt werden?

Chen Liteng, Digital-Life-Analyst am E-Commerce-Forschungszentrum von NetEase, glaubt, dass der Anstieg der Bestellungen kurzfristig zu enormem Betriebsdruck und Kostenbelastungen für kleine und mittlere Unternehmen geführt hat; Langfristig wird der Markt die Integration führender Unternehmen mit hoher Lieferketteneffizienz und starker Markenstärke beschleunigen.

Er wies weiter darauf hin, dass herausragende kurzfristige Daten nicht das ultimative Ziel seien und dass sich die Wettbewerbslandschaft von einem „Finanzierungskrieg“ zu einem „Effizienzkrieg“ verlagere. Der wahre Gewinner muss das Verhältnis zwischen der Nachfrage der Nutzer nach niedrigen Preisen, dem Schutz der Rechte und Interessen der Fahrer und der nachhaltigen Rentabilität der Händler ausbalancieren, anstatt sich ausschließlich auf Preiskämpfe zu verlassen. Die Plattform muss dringend vom „Kapitalverbrauch“ zur „Wertschöpfung“ übergehen und durch technologische Innovation, Service-Upgrades und standardisierte Abläufe nachhaltige Wettbewerbsvorteile aufbauen. Andernfalls kann es, selbst wenn das Einzelvolumen kurzfristig einen neuen Höchststand erreicht, in die Falle von „Subventionsstopps und Nutzerverlusten“ tappen, und letztendlich wird es schwierig, ein echter Branchenführer zu werden.