Berichten zufolge warf das California Department of Motor Vehicles (DMV) Tesla vor, seine technischen Fähigkeiten im Bereich Autopilot und FSD von 2021 bis 2022 übertrieben zu haben, was angeblich die Verbraucher irreführte. Berichten zufolge wird die Anhörung, die am Montag in Oakland, Kalifornien, begann, fünf Tage dauern.Die kalifornischen Aufsichtsbehörden wollen die Verkaufslizenz von Tesla für mindestens 30 Tage aussetzen, während das Gericht darüber diskutieren wird, ob eine Geldstrafe oder Vergeltungsmaßnahmen gegen Tesla verhängt werden sollen.

Das DMV erklärt,Tesla warb damals damit, dass sein System „Kurz- und Langstreckenfahrten ohne Eingreifen des Fahrers absolvieren kann“, das eigentliche Fahrzeug jedoch nicht autonom fahren könne.

Tesla argumentierte in seiner Einreichung, dass das DMV von der Verwendung dieser unterstützten Fahrfunktionen durch Tesla wusste, seit Tesla 2014 und 2016 erstmals „Autopilot“ und „FSD“ vorgeschlagen hatte.

Bis heute weist Tesla auf seiner FSD-Funktionsseite („Full Self-Driving ‚Supervision‘) darauf hin, dass die derzeit aktivierten Funktionen eine aktive Überwachung durch den Fahrer erfordern und kein automatisches Fahren des Fahrzeugs ermöglichen.

Gleichzeitig erklärte Tesla auch, dass seine kontroversen Äußerungen durch die Meinungsfreiheit gemäß dem ersten Zusatzartikel der US-Verfassung geschützt seien, dass die vom DMV zitierten Marketingbemerkungen aus dem Zusammenhang gerissen worden seien und dass die Aufsichtsbehörden Teslas Warnungen und Anweisungen zum System ignoriert hätten.

Derzeit ist das Gerichtsverfahren zwischen den beiden Parteien noch nicht abgeschlossen. Sollten die kalifornischen Aufsichtsbehörden die Klage gewinnen, würde Tesla der Verkauf von Autos in dem Bundesstaat, dem größten US-Automarkt, verboten.