Der 2-nm-Prozess von TSMC wird voraussichtlich der nächste „Umsatztreiber“ für den taiwanesischen Riesen sein und möglicherweise Einnahmen in Milliardenhöhe bringen. Der taiwanesische Riese scheint sich auf die nächste Runde der Halbleiterfertigungsprozesse vorzubereiten, nämlich den 2-Nanometer-Prozess (N2). Es wird erwartet, dass der 2-Nanometer-Knoten die bisher teuerste Technologie des Unternehmens ist, und trotz der Skepsis der Industrie gegenüber dem Prozess verstärkt TSMC seine Bemühungen, Massenproduktionskapazitäten zu erreichen, um die erwartete Nachfrage zu decken.
Nach Schätzungen von Electronic Times plant TSMC, bis 2028 monatlich 200.000 2-nm-Prozesswafer zu produzieren und damit das Niveau des 3-nm-Knotens zu übertreffen.
Der 2-Nanometer-Prozess soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 in die Massenproduktion gehen, wobei die anfängliche Produktionskapazität voraussichtlich 40.000 Einheiten erreichen wird. Noch wichtiger ist, dass die Nachfrage nach dem 2-Nanometer-Prozess dieses Mal voraussichtlich vielfältiger sein wird und der Großteil davon im Bereich der künstlichen Intelligenz eingesetzt werden wird, um Aufträge von Unternehmen wie NVIDIA und AMD zu erfüllen.
TSMC geht davon aus, dass die Nachfrage nach 2 nm höher sein wird als nach 3 nm, was bedeutet, dass die Produktion voraussichtlich Rekordhöhen erreichen wird, da TSMC zu einem der wenigen Unternehmen in der Branche wird, das wettbewerbsfähige Lösungen anbieten kann.

Interessanterweise dürfte der 2-nm-Prozessknoten von TSMC einer der teuersten Prozessknoten für Kundenprodukte sein, was bedeutet, dass die Kunden bei der Einführung des Prozesses zögern. NVIDIA wird wahrscheinlich den 3-nm-Prozess in seiner bestehenden Blackwell Ultra AI-Produktlinie verwenden, während AMDs Instinct MI350 AI-Beschleuniger-Produktlinie ebenfalls den 3-nm-Prozess verwenden wird. Es wird erwartet, dass das 2-nm-Verfahren erstmals in den Serien Rubin und Instinct MI400 zum Einsatz kommt, aber dies wird zweifellos mit höheren Kosten verbunden sein. Darüber hinaus werden auch ASIC-Entwickler, insbesondere Unternehmen wie xAI, Google und Meta, eine große Nachfrage mit sich bringen.
TSMC hat mit dem KI-Hype große Erfolge erzielt, und angesichts der Tatsache, dass die Nachfrage tatsächlich wächst, wird erwartet, dass dies in diesem Tempo weitergeht. Trotz einiger Nachlässigkeit bei Lösungen von Konkurrenten wie Intel und Samsung konnte TSMC seinen Vorsprung behaupten und sich den Großteil des Halbleitermarktanteils sichern.