Künstliche Intelligenz ist in den USA in vollem Gange, doch der enorme Stromverbrauch ist kaum zu ertragen. Wie soll das also gelöst werden?Laut ausländischen Medienberichten sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass die Trump-Regierung plant, etwa 20 Tonnen Plutonium aus Atomsprengköpfen aus der Zeit des Kalten Krieges abzubauen und es amerikanischen Energiekonzernen als potenziellen Brennstoff für Kernreaktoren zur Verfügung zu stellen.
Der Plan hat bei Experten für nukleare Sicherheit Bedenken hervorgerufen. Einige US-Kernphysikexperten wiesen darauf hin, dass die US-Regierung bereits ähnliche Versuche unternommen habe, diese jedoch gescheitert seien. und dass das überschüssige Plutonium „sehr gefährlich“ sei und die Idee, es in Reaktorbrennstoff umzuwandeln, „verrückt“ sei.
Plutonium ist ein radioaktives Transuranelement mit einer Halbwertszeit von 24.000 Jahren und erfordert beim Umgang Schutzausrüstung.
Berichten zufolge lagert das US-Energieministerium überschüssiges Plutonium in Hochsicherheitswaffenanlagen wie Savannah River in South Carolina, Pantex, Texas und Los Alamos, New Mexico.
In jüngster Zeit hat der Aufstieg der KI zu einem Anstieg des Stromverbrauchs in den Vereinigten Staaten geführt, wobei der Strombedarf in den USA zum ersten Mal seit zwanzig Jahren gestiegen ist. Die Trump-Regierung hat die Förderung der US-Energieindustrie zu einer politischen Priorität erklärt und versucht, die Energie- und Umweltvorschriften zu lockern. Im April dieses Jahres unterzeichnete Trump eine Durchführungsverordnung zur Steigerung der Kohleproduktion.
Edwin Lyman, Mitglied der Union of Concerned Scientists und amerikanischer Kernphysiker, sagte: „Überschüssiges Plutonium ist ein gefährlicher Abfall, und das US-Energieministerium sollte an einem sichereren, zuverlässigeren und weitaus kostengünstigeren Plan festhalten, um es im WIPP zu verdünnen und direkt zu entsorgen.“
