Das britische Unternehmen Rolls-Royce hat kürzlich eine Konzeptversion eines Miniatur-Atomreaktors auf den Markt gebracht, aber diese Konzeptversion ist immer noch nur ein Modell. Rolls-Royce plant, im Jahr 2029 ein Exemplar auf den Markt zu bringen, um die Mondfahrt mit Strom zu unterstützen. Dieses Mikroreaktorprojekt wird von der britischen Raumfahrtbehörde gefördert. Die britische Raumfahrtbehörde förderte Rolls-Royce mit 2,9 Millionen Pfund für die Erforschung bahnbrechender Mondtechnologie, weshalb sich Rolls-Royce für Mikroreaktoren entschied.

Warum sind Mikroreaktoren so wichtig? Denn die Stromversorgung ist ein großes Problem, egal ob auf dem Mond oder im Weltraum. Auf dem Mond herrscht beispielsweise zwei Wochen lang Polarnacht und es ist unmöglich, ohne Licht Strom zu erzeugen.

Früher nutzten Detektoren in den USA gerne Brennstoffzellen. Bei diesem Brennstoffzellentyp handelt es sich im Wesentlichen um eine Kernbatterie. Es nutzt den Zerfall radioaktiver Isotope und kann den Detektor kontinuierlich mit Strom versorgen, ohne dass Licht erforderlich ist. Obwohl Brennstoffzellen eine lange Lebensdauer haben, ist die Stromversorgung ein Problem. Mikroreaktoren können eine viel höhere Leistung liefern.

Der Rolls-Royce-Reaktor nutzt Kernspaltungstechnologie mit einer Länge von 3 Metern, einem Durchmesser von 1 Meter und einem modularen Aufbau. Derzeit kochen Kernkraftwerke auf der Erde hauptsächlich Wasser. Diese Betriebsstruktur ist in einem 3 x 1 Meter großen Mikroreaktor möglicherweise nicht realistisch, daher müssen Ingenieure noch nach besseren Lösungen suchen.

Wenn Sie natürlich denken, dass das Sponsoring der britischen Raumfahrtbehörde von nur 2,9 Millionen Pfund sehr gering ist (und es ist in der Tat nicht viel), haben Sie den Zweck von Rolls-Royce nicht wirklich verstanden, denn wenn dieser Mikroreaktor erfolgreich sein kann, wird er ein breites Einsatzspektrum haben.

Seine Nutzer können nicht nur in Mondbasen, sondern auch in der Raumfahrt und natürlich auch auf der Erde eingesetzt werden. Insbesondere im aktuellen Kontext der CO2-Neutralität ist diese Art von Mikroreaktor eine saubere Energiequelle, die den CO2-Ausstoß reduzieren kann.

Ein weiterer wichtiger Einsatzzweck besteht schließlich darin, dass dieser Mikroreaktortyp auch im Verteidigungs- und Militärbereich eingesetzt werden kann.