Die NVIDIA RTX PRO 5000 „Blackwell“-GPU wird offiziell vorgestellt und ist mit 72 GB GDDR7 ECC-Speicher ausgestattet. Berichten zufolge betrug die Speicherkapazität der RTX PRO 5000 Blackwell bei der ersten Einführung von NVIDIA 48 GB, wobei 24 GDDR7-Chips mit jeweils 2 GB verwendet wurden, die auf beiden Seiten der Platine verteilt waren. Nach diesem Update hat NVIDIA die Einzelspeicherkapazität auf 3 GB und die gesamte Kartenkapazität auf 72 GB erhöht, was sie in Bereichen wie Datenwissenschaft, künstliche Intelligenz, Hochleistungsrechnen (HPC) und professioneller Videobearbeitung attraktiver macht.
Allerdings ist das 24-Chip-Design des PRO 5000 (12 auf jeder Seite) dem RTX PRO 6000 Blackwell etwas unterlegen, der durch 16 Speicher auf jeder Seite eine Kapazität von bis zu 96 GB erreicht.

Parametermäßig basiert der RTX PRO 5000 auf dem GB202-Kern und verfügt über 14.080 CUDA-Kerne, 440 Textureinheiten (TMU) und 176 Rastereinheiten (ROP). Das neu aktualisierte NVENC/NVDEC-Hardwaremodul kann die Kodierung und Dekodierung hochwertiger Videos beschleunigen und eignet sich für Live-Produktionen und schnelle Videobearbeitung. Die Multi-Instance GPU (MIG)-Funktion unterteilt eine einzelne GPU in mehrere unabhängige Instanzen und erleichtert so IT- und Cloud-/virtuellen Desktop-Administratoren die Zuweisung unabhängiger, beschleunigter Rechenleistung an mehr Benutzer. Diese Grafikkarte hat eine Leistungsaufnahme von 300 W (TDP), ein Dual-Slot-Design und einen Turbolüfter.

Der Preis wurde noch nicht bekannt gegeben, aber angesichts der Tatsache, dass die RTX PRO 6000 Blackwell für fast 10.000 US-Dollar verkauft wird, wird erwartet, dass diese 72-GB-Version 1.000 bis 2.000 US-Dollar weniger kostet. Da immer mehr NVIDIA-Produkte 3 GB GDDR7-Speicherchips verwenden, bereitet das Unternehmen außerdem möglicherweise ein „SUPER“-Versionsupdate für die Blackwell-Spielekartenserie vor.