Nachdem es dem KI-Startup TinyCorp gelungen ist, AMD-Grafikkarten auf Arm-basierten MacBooks zum Laufen zu bringen, ist ihm ein weiterer Durchbruch gelungen:Sie haben Treiber über die USB4/Thunderbolt 4-Schnittstelle entwickelt, um die Ausführung von Grafikkarten der Serien NVIDIA RTX 30, 40 und 50 über eine externe GPU-Dockingstation auf MacBook-Geräten zu ermöglichen.
Benutzer, die sich auf Spiele- oder Grafikleistung freuen, könnten jedoch enttäuscht werden, da diese Treiber für die KI-Entwicklung konzipiert sind und die Anzeigeausgabefunktion auf dem MacBook noch nicht bereitstellen können.

TinyCorp hat ein Bild gepostet, das ein MacBook Pro M3 Max mit Tinygrad und einer RTX-GPU zeigt, die über USB4 mit einer ADT-UT3G-Dockingstation verbunden ist.
Derzeit unterstützt der Treiber Grafikkarten der Serien RTX 30, 40 und 50. TinyCorp erwähnte, dass Grafikkarten der RTX 20-Serie möglicherweise zusätzliche Konfigurationsarbeiten erfordern und Grafikkarten der GTX-Serie nicht unterstützt werden.
Da Apple von Intel-Prozessoren auf selbst entwickelte Chips der M-Serie mit Arm-Architektur umgestiegen ist, muss Apple aufgrund der leistungsstarken iGPU des MacBook der M-Serie keine Unterstützung für NVIDIA- oder AMD-Treiber mehr in macOS implementieren.
Dies macht es für Entwickler und Benutzer erforderlich, Treiber „manuell“ zu erstellen, um die Möglichkeit zu haben, NVIDIA- oder AMD-Grafikkarten unter macOS über das eGPU-Dock zu verwenden.
Für Entwickler im KI-Bereich ist dieses neue Feature nach wie vor sehr bedeutsam.Damit können Benutzer leistungsstarke Grafikkarten wie die RTX 5090 auf ihrem MacBook ausführen, um lokales LLM und andere KI-Modelle schneller als die GPUs der M-Serie von Apple auszuführen.
