Porsche, die „Gelddruckmaschine für Luxusautos“, hat kürzlich den schlechtesten Finanzbericht der Geschichte vorgelegt. Am 24. Ortszeit veröffentlichte Porsche, eine Tochtergesellschaft von Volkswagen in Deutschland, seine neuesten Finanzberichtsdaten. In den ersten neun Monaten dieses Jahres belief sich das Betriebsergebnis des Unternehmens auf rund 26,86 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Verlust im dritten Quartal belief sich auf 966 Millionen Euro (ca. 8 Milliarden RMB).

Davon betroffen,In den ersten drei Quartalen dieses Jahres betrug der Umsatzgewinn von Porsche nur 40 Millionen Euro, ein Rückgang von 99 % gegenüber 4,035 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Zum Gewinneinbruch stellte Porsche fest:Zum einen handelt es sich um Sonderaufwendungen im Zusammenhang mit Anpassungen der Produktstrategie. Der zweite Grund ist das herausfordernde Marktumfeld in China, insbesondere auf dem Markt für Luxusautos. der dritte sind „einmalige“ Ausgaben im Zusammenhang mit Batterieaktivitäten; der vierte sind die Kosten für organisatorische Veränderungen; und der fünfte ist die Erhöhung der US-Importzölle.

Die größte Auswirkung sind dabei die enormen Aufwendungen, die durch die strategische Anpassung von Porsche verursacht wurden: Durch Restrukturierungsmaßnahmen wie die Verzögerung der Markteinführung reiner Elektromodelle und die Beendigung der Batterie-Eigenproduktion sind rund 2,7 Milliarden Euro an Mehrkosten entstanden.

Zweitens hat auch die schleppende Entwicklung des chinesischen Marktes die Gesamtleistung beeinträchtigt. China war einst der weltweit größte Einzelmarkt für Porsche, doch seit der Absatz in China im Jahr 2021 seinen Höhepunkt erreichte, ist ein Rückgang zu verzeichnen. Im Jahr 2024 werden die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 28 % auf 56.900 Fahrzeuge sinken, und in den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 werden die Verkäufe um weitere 26 % auf 32.000 Fahrzeuge zurückgehen.

Darüber hinaus hat der anhaltende Druck durch die US-Zollpolitik dazu geführt, dass Porsche in den ersten drei Quartalen Mehrkosten in Höhe von 300 Millionen Euro verursacht hat und das Unternehmen für das Gesamtjahr mit Verlusten in Höhe von 700 Millionen Euro rechnet.

Dazu sagte Jochen Breckner, Vorstand Finanzen und Informationstechnologie der Porsche AG, in einem Interview:Die US-Zollpolitik wird Porsche in diesem Jahr einen Verlust von rund 700 Millionen Euro bescheren und das Unternehmen wird in den nächsten Monaten die Preise für den US-Markt erhöhen.

Angesichts des aktuellen Betriebsdrucks hat Porsche mit der Optimierung seiner Organisationsstruktur begonnen und plant, in den nächsten Jahren 1.900 Mitarbeiter zu entlassen und in diesem Jahr 2.000 befristete Stellen abzubauen. Die zweite Entlassungsrunde wird voraussichtlich noch in diesem Jahr bekannt gegeben.