Laut TipRanks hat Adobe kürzlich eine neue Runde der Zusammenarbeit mit OpenAI angekündigt. Die beiden Parteien werden ihre Kernprodukte tiefgreifend integrieren. Zukünftig können Benutzer die Interaktion mit natürlicher Sprache nutzen, um die Bildbearbeitung auf der ChatGPT-Plattform abzuschließen. Diese Kooperation markiert den weiteren Ausbau der Einsatzszenarien KI-gesteuerter Kreativwerkzeuge.

Berichten zufolge wird diese Kooperation die beiden beliebten Kreativsoftwares von Adobe, Photoshop und Adobe Express, in das ChatGPT-Ökosystem integrieren. Benutzer müssen lediglich die entsprechende Adobe-Anwendung im Menü „Mehr“ in der unteren linken Ecke von ChatGPT finden, über den erweiterten Modus mit GPT sprechen und dann Anweisungen zur Bildretusche in natürlicher Sprache erteilen, ohne zwischen Multiplattform-Vorgängen wechseln zu müssen, was den kreativen Arbeitsablauf erheblich vereinfacht.


Die Live-Demonstration demonstrierte die praktischen Funktionen der Integration: Nach der Integration von Adobe Express in GPT können vollständige Flugblätter automatisch generiert werden, auch wenn der Benutzer vage Textaufforderungen gibt; Mit den neuen UI-Elementen können Benutzer Bildparameter schnell per Mausklick anpassen, ohne wiederholt Textanweisungen zur Neugenerierung von GPT eingeben zu müssen. Der generierte Inhalt kann auch mit einem Klick nach Adobe Express exportiert werden, sodass Benutzer detailliertere und erweiterte Änderungen vornehmen und dabei Effizienz und kreative Flexibilität berücksichtigen können.

Zu dieser Zusammenarbeit stellte Alexandru Costin, Vizepräsident von Adobe, klar, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Parteien auf die Integration ihrer jeweiligen technischen Vorteile abzielt und nicht das eigene KI-Modell von Adobe ersetzen soll. Er betonte insbesondere, dass das von Adobe selbst entwickelte Firefly-Modell einzigartige Vorteile bietet – alle Trainingsdaten stammen aus autorisierten Inhalten, was nicht nur die Einhaltung des Urheberrechts gewährleistet und Streitigkeiten über geistiges Eigentum vermeidet, sondern es Benutzern auch ermöglicht, mit dem Modell Inhalte zu generieren, die direkt für kommerzielle Zwecke verwendet werden können, was professionellen Erstellern und Unternehmensbenutzern zuverlässigen Schutz bietet.

Es ist erwähnenswert, dass Adobe in letzter Zeit häufige Schritte im Bereich der KI-Kreativtools unternommen hat. Neben der Zusammenarbeit mit OpenAI brachte das Unternehmen auch einen neuen KI-Assistenten für Photoshop auf den Markt. Benutzer können eine kleine Textmenge eingeben, damit die KI wiederkehrende Bearbeitungsaufgaben automatisch ausführen kann, wodurch die Belastung durch grundlegende Vorgänge verringert wird. Das ebenfalls veröffentlichte Bilderzeugungsmodell Firefly Image 5 kann nativ hochauflösende Bilder mit 4 Millionen Pixeln erzeugen und unterstützt Ebenenbearbeitungsfunktionen, um die Effizienz und Qualität der professionellen Bilderstellung weiter zu verbessern.