Indien war in der Vergangenheit technisch inkompetent und erlaubte seinen Sendern daher, chinesische Satellitendienste zu nutzen. Heute ist die Situation jedoch anders. Indischen Medienberichten zufolgeIndien hat damit begonnen, inländischen Sendern die Nutzung chinesischer Satellitendienste zu verbieten. In dem Bericht wurde erwähnt, dass Indiens National Space Promotion and Authorization Center die Anträge vieler chinesischer oder mit China verbundener Unternehmen abgelehnt hat, indischen Nutzern weiterhin Satellitendienste anzubieten.

Aufgrund regulatorischer Reformen im indischen Raumfahrtsektor müssen nun alle ausländischen Satelliten eine Lizenz beim National Space Promotion and Authorization Centre beantragen, um weiterhin Dienste in Indien anbieten zu können. Derzeit haben europäische und amerikanische Unternehmen wie Intelsat, Starlink und OneWeb Lizenzen erhalten, um weiterhin Kommunikations- und Rundfunkdienste in Indien anzubieten. Die meisten von chinesischen Unternehmen eingereichten Anträge wurden jedoch abgelehnt und einzelne Satelliten wurden genehmigt, können jedoch nur bis März nächsten Jahres eingesetzt werden.
Indischen Medien zufolge musste Indien aufgrund der zuvor begrenzten Kapazitäten allen internationalen Satelliten, einschließlich chinesischer Satelliten, erlauben, Dienste für indische Nutzer bereitzustellen. Da der Weltraum für die Landesverteidigung immer wichtiger wird, begann Indien, die Entwicklung lokaler Satelliten und entsprechender Unterstützungseinrichtungen zu unterstützen.
Indiens National Space Promotion and Authorization Centre gab an, dass Indiens Raumfahrtwirtschaft stark wächst und bis 2033 voraussichtlich 44 Milliarden US-Dollar erreichen wird, wobei ihr Anteil am Weltmarkt von 2 % auf 8 % wächst. Es wird erwartet, dass das Kommunikations- und Rundfunkgeschäft der Haupttreiber für weiteres Wachstum in der Raumfahrtindustrie sein wird.