NVIDIA hat kürzlich offiziell CUDA 13.1 auf den Markt gebracht, das der Beamte als „das größte und umfassendste Upgrade seit der Geburt der CUDA-Plattform im Jahr 2006“ bezeichnete. Das zentrale Highlight dieses Updates, das Programmiermodell CUDA Tile, hat in der Branche Diskussionen darüber ausgelöst, ob NVIDIAs „Burggraben“ geschwächt wird.Der bekannte Chiparchitekt Jim Keller glaubt, dass dies das Ende der Exklusivität der Software bedeuten könnte.

Kuai Technology News am 9. Dezember

CUDA Tile ist ein Modell, das auf Datenblöcken (Kacheln) basiert. Sein Designziel besteht darin, die Schwelle für die GPU-Programmierung deutlich zu senken. Entwickler können sich auf die Organisation von Daten in Blöcken und die Durchführung von Berechnungen konzentrieren, während die zugrunde liegende komplexe Thread-Planung, das Speicherlayout und die Hardware-Ressourcenzuordnung automatisch vom Compiler und dem Laufzeitsystem übernommen werden.

Um dieses neue Modell zu unterstützen, führte CUDA 13.1 den virtuellen Befehlssatz (Tile IR) ein und veröffentlichte das Tool cuTile, das es Entwicklern ermöglicht, das beliebte Python zum Schreiben eines Tile-basierten GPU-Kernels zu verwenden.

Jim Keller, eine hochrangige Persönlichkeit in der Chip-Design-Branche, die am Design von AMD Zen, der Apple A-Serie und Tesla Autopilot beteiligt war, glaubt, dass die Mainstream-GPU-Programmierung in Zukunft schrittweise auf diesen kachelbasierten Ansatz umsteigen wird, sobald sich die Entwickler an das Modell „Kachel schreiben, Hardware-Optimierung“ gewöhnt haben.

Dann lässt sich die gleiche Programmlogik leichter auf unterschiedliche GPU-Hardware übertragen. Es ist nicht so stark an NVIDIA-Hardware gebunden wie früher CUDA C++. Dies könnte Einstiegsmöglichkeiten für AMD, Intel oder aufstrebende KI-Unternehmen bieten.