Der aktuelle Computer-Hardware-Markt erlebt eine „Preisinversion“.Der Gebrauchtmarktpreis des legendären AMD Ryzen 7 5800X3D ist in letzter Zeit rasant gestiegen und hat seinen Nachfolger 7800X3D komplett übertroffen.Auf Xianyu liegt der Durchschnittspreis des 5800X3D bei rund 2.450 Yuan. Gleichzeitig kann der 7800X3D, der in allen Belangen eine Spitzenleistung bietet, für nur etwa 1.900 Yuan erworben werden.


Die Hauptursache für dieses seltsame Phänomen „neuer als alt“ ist nicht die CPU selbst, sondern der Preis ihres DDR5-Speichers. Der 7800X3D basiert auf der AM5-Plattform und muss mit DDR5-Speicher gekoppelt werden.
Doch selbst wenn Sie sich für gebrauchten Speicher entscheiden, reicht der Preisanstieg aufgrund der in letzter Zeit explodierenden Speicherpreise aus, um das installierte Gesamtbudget außer Kontrolle zu bringen.
Andererseits handelt es sich beim 5800X3D um eine AM4-Plattform und die Speicherversion ist die ältere DDR4. Sogar verwandte Gebrauchtprodukte sind im Preis gestiegen. Da DDR4 jedoch schon lange auf dem Markt ist und die Mengenbasis riesig ist, ist der Preisanstieg nicht so übertrieben wie bei DDR5.
Darüber hinaus verfügen viele Benutzer möglicherweise auch über zugehörige Hardware, die in der Vergangenheit bei der Aufrüstung ihres Computers weggelassen wurde, und können diese direkt verwenden, sodass die einzigen Kosten für den Prozessor anfallen.
Und diese Welle des Speicherpreisschocks ist noch lange nicht vorbei. Aufgrund des wahnsinnigen Hungers nach HBM auf globalen KI-Servern verlagern Giganten wie SK Hynix, Samsung und Micron ihre Hauptproduktionskapazitäten in den KI-Bereich, was zu einem ernsthaften Mangel an gewöhnlichem Verbraucherspeicher führt.
Es gibt Berichte, dass diese Knappheit auf dem DRAM-Markt bis 2028 anhalten könnte. Wenn die DDR5-Kernpartikeltechnologie noch in den Händen einiger Giganten ist und es keinen Ausbau neuer Produktionskapazitäten gibt, ist es für normale Akteure schwierig, kurzfristig eine Trendwende bei den installierten Kosten zu erkennen.