Kürzlich verbreitete sich ein am Shibuya Crossing in Tokio gedrehtes Video schnell auf sozialen Plattformen und erhielt in kurzer Zeit zig Millionen Aufrufe.Wenn viele Leute das Bild zum ersten Mal sehen, werden sie die gleiche Reaktion haben – was ist das für ein seltsames Verhalten?

Tatsächlich hat diese Art von Verhalten in Japan bereits einen festen Namen – „ぶつかり男“, wörtlich übersetzt „Mann, der andere schlägt“ und wurde später auf „Menschen stoßen“, darunter auch Frauen, erweitert. Bezieht sich auf jemanden, der Fremde in einer Menschenmenge absichtlich mit den Schultern, Ellbogen oder Rucksäcken schlägt.
Aufgrund des häufigen Vorkommens von „Zusammenstößen mit Menschen“ hat der Beamte kürzlich auch ein Dokument herausgegeben, um chinesische Bürger daran zu erinnern, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, und die Definition von „Zusammenstößen mit Menschen“ klargestellt.
Am 4. März erinnerte die chinesische Botschaft in Japan die chinesischen Bürger in Japan daran, sich vor der „Kollision Japans mit Menschen“ zu hüten.
Die sogenannten „Stoßfänger“ kleiden sich und sehen aus wie gewöhnliche Fußgänger. Man findet sie oft in dicht besiedelten Gebieten wie Ikebukuro und Shibuya in Tokio, Shinsaibashi und Dotonbori in Osaka. Sie zielen auf ausländische Touristen oder schutzbedürftige Gruppen wie Frauen, Kinder und ältere Menschen ab. Beim Vorbeigehen stoßen sie absichtlich mit dem Ellenbogen auf andere und stoßen böswillig mit ihnen zusammen, wodurch andere verletzt werden. Dann mischen sie sich schnell in die Menge und fliehen.
Die chinesische Botschaft in Japan erinnert chinesische Bürger in Japan daran, sich vor der „Kollision Japans mit Menschen“ in Acht zu nehmen:
1. Abstand halten und wachsam sein
Landsleute in Japan sollten ihr Sicherheitsbewusstsein stärken und es vermeiden, sich in Gebiete mit Menschenmassen und chaotischer öffentlicher Sicherheit zu begeben. Sie sollten beim Durchqueren belebter und überfüllter Gebiete wachsamer sein, versuchen, einen Sicherheitsabstand zu anderen einzuhalten, und auf ältere Menschen oder Kinder achten, die Sie begleiten. Achten Sie besonders auf die Stoßzeiten morgens und abends. Schauen Sie in verkehrsreichen Bereichen wie Bahnhofsdurchgängen und -eingängen, Rolltreppen, Treppen und Zebrastreifen beim Gehen nicht auf Ihr Telefon und achten Sie auf die Situation um Sie herum.
2. Reagieren Sie ruhig und rufen Sie sofort die Polizei
Wenn Sie auf einen „menschlichen Zusammenstoß“ stoßen, wird empfohlen, Beweise aufzubewahren (Bilder vom Tatort aufzubewahren, den Überwachungsort zu bestätigen, Passanten um Hilfe zu bitten usw.), so schnell wie möglich zur nahegelegenen Polizeistation zu gehen, um die Polizei zu rufen, und ein Formular zur Opfererklärung („Opferbericht“ auf Japanisch) einzureichen. Nach japanischem Recht stellt ein Angriff auf den Körper einer anderen Person, der jedoch keinen Schaden verursacht, ein Verbrechen der Gräueltat dar und wird mit einer Freiheitsstrafe von höchstens zwei Jahren oder einer Geldstrafe von höchstens 300.000 Yen geahndet. Wird eine Verletzung verursacht, stellt dies ein Verbrechen der Körperverletzung dar und wird mit einer Freiheitsstrafe von höchstens 15 Jahren oder einer Geldstrafe von höchstens 500.000 Yen geahndet.
3. Bestätigen Sie die Verletzung und erwägen Sie die Geltendmachung einer Entschädigung
Wenn Sie von einem böswilligen Zusammenstoß betroffen sind, können Sie die japanische Notfall-Hotline 119 anrufen oder ins Krankenhaus gehen, um die Verletzung beurteilen zu lassen und ein ärztliches Attest, eine Quittung über die Behandlungskosten und andere Materialien zu erhalten. Relevante Materialien können als Beweis für zivilrechtliche Ansprüche verwendet werden. Personen, die für kurze Zeit nach Japan kommen, wird empfohlen, vor der Reise aktiv über den Abschluss einer Versicherung nachzudenken. Wer nicht über eine japanische Krankenversicherung verfügt, kann mit hohen medizinischen Kosten rechnen, wenn er sich in Notfällen in Japan behandeln lässt. Für ausländische Patienten, die nicht an der japanischen Krankenversicherung teilnehmen, erheben einige Krankenhäuser medizinische Gebühren in Höhe des Zwei- bis Dreifachen des Selbstzahlerpreises japanischer Staatsbürger.
Die chinesische Botschaft in Japan erinnert chinesische Bürger in Japan daran, ihr Sicherheitsbewusstsein zu erhöhen und ihren Selbstschutz zu stärken. Rufen Sie im Notfall bitte umgehend die Polizei und kontaktieren Sie die Botschaft oder das Konsulat in Japan, um Hilfe zu erhalten.
