Heute um 11:11 Uhr OrtszeitDas japanische kommerzielle Luft- und Raumfahrtunternehmen „Space One“ startete die kleine Feststoffrakete „Keros“ 3 am Kii-Weltraumstartplatz in der Präfektur Wakayama. Kurz nach dem Start drehte es sich heftig. Nach etwa 70 Flugsekunden startete es ein Selbstzerstörungsprogramm und die Mission wurde für gescheitert erklärt.. Es ist erwähnenswert, dass dies der dritte gescheiterte Start dieses Raketentyps in Folge ist und Japans Traum von der privaten Raumfahrt erneut vereitelt wurde.

Dieser Start war mit Wendungen verbunden:Der ursprünglich für Februar geplante Start wurde wetterbedingt verschoben, wegen Wind am 1. März abgesagt und am 4. März wegen Problemen mit der Satellitenpositionierung dringend ausgesetzt, als der Countdown bei 30 Sekunden lief..
Die Live-Übertragung zeigte, dass die Fluglage nach dem Start der Rakete schnell die Kontrolle verlor und in einer Spirale flog. Das Bodenkontrollzentrum kam zu dem Schluss, dass die Mission nicht abgeschlossen werden konnte, und aktivierte das automatische Flugbeendigungssystem (AFTS), um den Zerfall zu bewirken. Eine vorläufige Analyse deutete auf eine Anomalie in der Steuerung des Triebwerksdüsenantriebs der ersten Stufe hin, die dazu führte, dass die Rakete nach Westen von der Sicherheitsgrenze abwich.


Das Unternehmen „Space One“ wurde gemeinsam von Canon Electronics, IHI Aerospace und anderen Unternehmen gegründet, mit dem Ziel, als erstes japanisches Unternehmen eine private Rakete in den Orbit zu bringen.
Die diesmal gestartete Kleinrakete „Kailos“ hat eine vierstufige Konfiguration (dreistufiger Feststoff + einstufige Flüssigkeit) mit einer Gesamtlänge von 18 Metern, einem Durchmesser von 1,35 Metern und einem Gewicht von 23 Tonnen. Die Tragfähigkeit im erdnahen Orbit beträgt 250 Kilogramm. Es trägt fünf Satelliten, darunter den Satelliten des Taiwan Space Center, und sollte ursprünglich in eine erdnahe Umlaufbahn geschickt werden.
Das Unternehmen gibt derzeit an, dass es den Fehler eingehend untersucht und plant, die Maschine Nr. 4 so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen. Drei aufeinanderfolgende Ausfälle haben jedoch dazu geführt, dass die Außenwelt Zweifel an der technischen Route und Zuverlässigkeit des Systems aufkommen ließ.

Überprüfen Sie frühere Fehler:Es flog erstmals im März 2024 und explodierte aufgrund eines Fehlers in der Schubvorhersage nur 5 Sekunden nach dem Start; Im Dezember desselben Jahres flog es zum zweiten Mal und zerstörte sich etwa drei Minuten nach dem Flug aufgrund eines Ausfalls des Höhenkontrollsystems selbst..