Heute reagierte Tencent-Präsident Liu Chiping auf Marktgerüchte, dass die Vereinigten Staaten erwägen, Tencents Investitionen in lokale Spiele beizubehalten.Er sagte, dass Tencent seit langem in konstruktiver Kommunikation mit den US-Aufsichtsbehörden stehe und sich die Gesamtsituation in eine positive Richtung entwickle und die Gesamtrisiken relativ kontrollierbar seien.

Liu Chiping wies darauf hin, dass ein Grund dafür darin liege, dass das Gaming-Geschäft im Vergleich zu sozialen Medien viel weniger sensibel sei. Gleichzeitig werden die Unternehmen, in die Tencent in den USA investiert, immer noch von den Gründern verwaltet und gefördert und agieren unabhängig voneinander.

Im Ausland muss Tencent Games einige Verfahren in den Vereinigten Staaten durchlaufen, und auch andere Orte im Ausland heißen Tencent willkommen, in lokale Spieleunternehmen zu investieren.

Zuvor wurde berichtet, dass das Weiße Haus darüber diskutiere, ob Tencent weiterhin Anteile an beliebten amerikanischen Spieleherstellern halten dürfe.

Nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen haben hochrangige US-Beamte ein Treffen abgehalten, um zu beurteilen, ob Tencents Investitionen in US-amerikanische und finnische Glücksspielunternehmen sogenannte „Sicherheitsrisiken“ bergen.

Man geht davon aus, dass Tencent 28 % der Anteile an Epic Games, dem US-amerikanischen Entwickler von „Fortnite“, hält; Darüber hinaus gehören Riot Games, der Entwickler von „League of Legends“ und „Fearless Contract“, sowie Supercell, der finnische Entwickler von „Clash of Clans“ und „Brawl Stars“, zu 100 % dazu.

Einige US-Beamte glauben, dass die oben genannten Investitionen von Tencent riskant sind, da Spieleunternehmen große Mengen an Benutzerdaten sammeln, darunter Finanzinformationen, persönliche Daten und Spiel-Chat-Inhalte.