Angesichts des Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Speicherchip-Markt verfolgt Samsung Electronics eine langfristige Vertragsstrategie, um Kunden zu binden. Berichten zufolgeSamsung verhandelt feste Lieferverträge mit einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren mit Großkunden und nutzt kleine Rabatte vom aktuellen Marktpreis als Köder im Austausch für langfristige Nachfrageverpflichtungen, um die Dividenden dieses DRAM-Preiserhöhungszyklus so weit wie möglich auszudehnen.


Jun Young-hyun, CEO von Samsung Electronics, machte deutlich: „Wir arbeiten mit Kernkunden zusammen, um das Handelsmodell auf befristete Lieferverträge umzustellen. Indem wir Marktschwankungen im Voraus erkennen, können wir den Umfang der Investitionen flexibel anpassen.“

Diese Haltung steht in krassem Gegensatz zu der Haltung vor ein paar Monaten, als Samsung keine Zeit hatte, auch nur über vierteljährliche Verträge nachzudenken, jetzt bietet das Unternehmen jedoch mehrjährige Langzeitverträge an.

Durch die Bindung der Kunden an langfristige Verträge mit einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren kann Samsung weiterhin hohe und stabile Einnahmen durch Verträge aufrechterhalten, selbst wenn die Nachfrage auf dem Speichermarkt zurückgeht oder Überkapazitäten zu einem Preisverfall in der Zukunft führen.

Für Verbraucher sind das keine guten Nachrichten. Sobald die Mainstream-Produktionskapazität durch diese langfristigen Verträge aufgeteilt ist, wird sich der DRAM-Preiserhöhungszyklus, der ursprünglich für 2027 bis 2028 erwartet wurde, wahrscheinlich noch weiter verlängern.