Heute ist der amerikanische Milliardär und Investor Mark Cuban optimistisch, was die Zukunft des Zusammenlebens von Mensch und Maschine angeht, aber er ist nicht optimistisch, was die Entwicklung humanoider Roboter angeht.Er erklärte unverblümt, dass die derzeitige große Begeisterung der Branche für humanoide Roboter möglicherweise nicht nachhaltig sei. Er prognostizierte auch, dass der Lebenszyklus solcher Produkte möglicherweise nur 5 bis 10 Jahre beträgt und sie mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann ausfallen werden.
Nach Ansicht von Cuban sind die Entwicklungsschwierigkeiten humanoider Roboter nicht auf die Technologie selbst zurückzuführen, sondern auf Abweichungen in den Forschungs- und Entwicklungsideen.

Er glaubt, dass es besser ist, die Roboterform und die Umgebung basierend auf den funktionalen Anforderungen des Roboters neu zu gestalten, anstatt Energie darauf zu verwenden, Roboter dazu zu bringen, menschliche Formen zu imitieren, um sie an die bestehende Welt anzupassen, damit sich beide gemeinsam anpassen können.
Er stellte sich vor, dass Räume wie Wohnhäuser in Zukunft strukturelle Veränderungen erfahren würden.Beispielsweise werden für Handhabungsvorgänge nicht-humanoide Roboter eingesetzt, die Spinnen und Ameisen ähneln. Auch die Lager-, Reinigungs- und andere Funktionsbereiche des Hauses werden rund um die Roboter neu organisiert und nur der Kernwohnraum wird für Menschen zugänglich sein..
Diese Idee wurde durch die Realität bestätigt. Mehr als eine Million Sortier- und Handhabungsroboter in Amazon-Lagern verwenden nicht-humanoide Designs, die sich an die Szene anpassen, und ihre Effizienz ist weitaus höher als die anthropomorpher Roboter.

Aber Cubans Ansicht steht in scharfem Gegensatz zu den aktuellen Mainstream-Entwicklungstendenzen in der Branche.
Technologiegiganten wie Tesla und OpenAI investieren weiterhin in den Bereich humanoider Roboter.Tesla-Chef Musk hat den humanoiden Roboter Optimus als eine zentrale Entwicklungsrichtung aufgeführt.
Tesla arbeitet derzeit intensiv an der Entwicklung dieses Roboters und plant, ihn in verschiedenen Szenarien wie Fabrikarbeit und Familienbegleitung einzusetzen. In diesem Quartal wird es auch eine Version der dritten Generation herausbringen, die gleichzeitig die erste Version dieses Roboters ist, die für die Massenproduktion gebaut wird.
Musk verriet außerdem:Tesla baut die Produktionslinien der Model S und X im Werk Fremont für die Produktion dieses Roboters um, mit einem jährlichen Produktionskapazitätsziel von künftig 1 Million Einheiten.
