Intel hat heute offiziell zwei neue Arc Pro Workstation-Grafikkarten vorgestellt – Arc Pro B70 und Arc Pro B65. Beide Produkte sind mit dem BMG-G31-Kern der „Big Battlemage“-Architektur ausgestattet und verfügen über 32 GB GDDR6-Videospeicher. Sie zielen hauptsächlich auf lokales KI-Argument, Agenten-Workloads, Softwareentwicklung und professionelle Grafikanwendungen ab.

Als dieses Mal veröffentlichtes Flaggschiffmodell ist Arc Pro B70 mit 32 Xe-Kernen und 256 XMX-Engines ausgestattet, mit einer maximalen KI-Rechenleistung von 367 TOPS und einer Speicherbandbreite von 608 GB/s. Der Stromverbrauch der Vollplatine reicht von 160 W bis 290 W, und die Intel-Eigenmarkenversion hat eine Nennleistung von 230 W.
Das Produkt wird am 25. März über Intel und seine Partner (darunter ASRock, Gunnir, Maxxuan, Senao, Lanner, Onix usw.) zu einem Startpreis von 949 US-Dollar erhältlich sein.

Arc Pro B65 verwendet einen optimierten BMG-G31-Kern, ausgestattet mit 20 Xe-Kernen und 160 XMX-Engines. Es ist außerdem mit 32 GB GDDR6-Videospeicher ausgestattet, mit einer Spitzen-KI-Rechenleistung von 197 TOPS und einem Gesamtstromverbrauch der Platine von 200 W. Dieses Modell wird voraussichtlich Mitte April über Board-Partner auf den Markt kommen und preislich niedriger sein als der Arc Pro B70. Der konkrete Preis wurde noch nicht bekannt gegeben.


In seinen Werbematerialien konzentriert sich Intel auf Linux-basierte KI-Inferenzszenarien. Offiziellen Daten zufolge schnitt Arc Pro B70 im Vergleich zur NVIDIA RTX Pro 4000 in mehreren Tests hervorragend ab:
· Die Kontextfensterkapazität kann bis zu 2,2-mal so groß sein wie die des Gegners
· Erhöhter Token-Durchsatz um bis zu 85 % bei Mehrbenutzer-Workloads
· Die Reaktionszeit des ersten Tokens kann um das bis zu 6,2-fache verkürzt werden
· Bis zu zweifache Verbesserung der Token-Leistung pro verdientem Dollar in bestimmten Tests


Darüber hinaus behauptet Intel im Hinblick auf professionelle Anwendungen, dass der Arc Pro B70 im SPECviewperf 15-Test die Leistung im Vergleich zur vorherigen Generation des Arc Pro B60 um bis zu 69 % verbessern kann.
