Das bislang größte Apple-Museum Europas wurde Anfang April im niederländischen Utrecht offiziell der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Eröffnung fiel mit dem 50. Jahrestag der Gründung von Apple zusammen. Dieser als „Apfelmuseum“ bezeichnete Veranstaltungsort befindet sich im Utrechter Wall-Einkaufsviertel und erstreckt sich über eine Fläche von etwa 2.000 Quadratmetern. Es handelt sich um einen zentralisierten Ausstellungsraum, den sein Gründer Ed Bindels als „eine der größten Apfelsammlungen der Welt“ bezeichnet.

Das Museum nutzt die Zeit als Anhaltspunkt, um fast alle Produkte zu präsentieren, die Apple von 1976 bis 2026 herausgebracht hat, vom klassischen Macintosh-Computer bis zum neuesten iPhone. Es gibt auch mehrere Ausstellungshallen zum Thema „Apple Design“. Einer der optisch auffälligsten Ausstellungsbereiche ist die Regenbogenwand bestehend aus mehreren bunten iMac G3s. Darüber hinaus gibt es in der Garage einen Bereich, der die frühen Unternehmerszenen von Steve Jobs und Steve Wozniak nachbildet, sowie einen Ausstellungsraum, der der Präsentation der Produkte der iPod-Serie gewidmet ist.

Bindels sagte, das Museum sei nicht nur eine Produktausstellung, sondern hoffe auch, die wichtigsten Phasen der Apple-Entwicklung durch räumliche Erzählungen wiederherzustellen. Beispielsweise gibt es im Museum einen speziellen Bereich, der die Zeit vorstellt, in der das Unternehmen in Schwierigkeiten steckte, nachdem Jobs Apple verlassen hatte. Anschließend betreten die Besucher einen „Think Different“-Korridor und betreten eine runde Ausstellungshalle, die von farbenfrohen iMacs umgeben ist und durch räumliche Veränderungen den Neustart von Apple und ein neues Kapitel symbolisiert. Er betonte, dass das gesamte Museum versucht, die Geschichte der Entwicklung von Apple auf Produkt- und Markenebene anhand physischer Geräte zu erzählen.
Um die Einrichtung dieses Museums vorzubereiten, sammelte und reparierte Bindels mit einem Team von Freiwilligen verschiedene Apple-Geräte, Zubehör, Prototypen, Handbücher und Markenmaterialien aus der ganzen Welt. Einige der Exponate im Museum sind noch vorhanden und Besucher können diese historischen Produkte in ausgewiesenen Bereichen in die Hände bekommen.

Derzeit ist das Apfelmuseum offiziell für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Ticketpreis für Erwachsene beträgt 21,50 Euro, Studenten und Kinder profitieren von ermäßigten Preisen.