Am 16. April berichtete Bloomberg, dass der Verkauf von Teslas elektrischem Pickup Cybertruck in den letzten Monaten von anderen Unternehmen im Besitz von Elon Musk unterstützt wurde. Die ungewöhnliche Regelung ist ein weiterer Beweis dafür, dass der umstrittene Pickup beim Durchschnittsverbraucher nicht ankommt.

Abbildung 1: Cybertruck

Laut Registrierungsdaten, die Bloomberg von S&P Global Mobility zur Verfügung gestellt wurden, stammten im vierten Quartal des vergangenen Jahres 1.279 der 7.071 in den USA registrierten Cybertrucks von Musks Raketen- und Satellitenhersteller SpaceX, was einem Anteil von mehr als 18 % entspricht. Im gleichen Zeitraum kauften auch andere Unternehmen im Besitz von Musk 60 Cybertrucks.

Das bedeutet, dass fast jeder fünfte in diesem Zeitraum registrierte Cybertruck von einem Unternehmen in Musks riesigem Geschäftsimperium zu einem anderen transferiert wurde. Diese Kaufvereinbarung dürfte 100 Millionen US-Dollar überschreiten und wird dieses Jahr fortgesetzt.

Abbildung 2: Anteil der von Musks anderen Unternehmen gekauften Cybertrucks

Die Daten sind ein weiterer Beweis dafür, dass die Verbrauchernachfrage bereits zwei Jahre nach Beginn der Auslieferung des Elektro-Pickups durch Tesla deutlich nachgelassen hat. Ohne die Verkäufe anderer Musk-Unternehmen wären die Cybertruck-Zulassungen im vierten Quartal des vergangenen Jahres um 51 % zurückgegangen. Zu Musks Unternehmen gehören neben SpaceX auch xAI, das Tunnelbauunternehmen The Boring Co und das Gehirn-Computer-Schnittstellenunternehmen Neuralink.

„Die potenziellen Käufer von Cybertruck sind fast verschwunden“, sagte Sam Fiorani, Vizepräsident für globale Automobilprognosen beim Beratungsunternehmen AutoForecast Solutions.

Zum Zeitpunkt der Drucklegung haben sich Musk, Tesla, SpaceX, Boring und Neuralink dazu nicht geäußert.